Schonkost unnötig: Ballack will weiter Burger essen - DER SPIEGEL
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Schonkost unnötig Ballack will weiter Burger essen

Die Geschichte klang ziemlich gut. Bayern-Profi Michael Ballack, der für eine Bratklops-Kette wirbt, muss nach einem Zeitungsbericht künftig auf Fleisch verzichten, da der Verzehr seiner Gesundheit schade. Der Nationalspieler weiß allerdings nichts von einer medizinisch indizierten Diät.
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München - "Bei mir ist alles in Ordnung. Das, was da zusammenphantasiert wird, ist schon ein bisschen viel", sagte Ballack am Donnerstag nach dem obligatorischen Fitness-Test seines Clubs. Die "Bild"-Zeitung hatte in ihrer Donnerstagsausgabe Besorgniserregendes über den 27-Jährigen verbreitet.

"Bei einem Gesundheitscheck", vermeldete das Boulevardblatt, "kam heraus: Der Bayern-Star leidet an einem angeborenen Defekt. Sein Körper produziert zu viel Harnsäure. Das ist wohl der Grund für die ständigen Muskel- und Gelenk-Probleme, wegen denen Ballack im letzten halben Jahr so oft verletzt war und für seine Verhältnisse so schlechte Spiele ablieferte."

Die angeblich schlimme Folge: "Deshalb wurde Ballack jetzt auf Diät gesetzt. Fleisch ist verboten." Im "schlimmsten Fall" drohe dem Nationalspieler, so die "Bild"-Experten, sogar Gicht, solle er seine Ernährung nicht umstellen. Als warnendes Beispiel wurde der ehemalige Bayern-Spieler Andreas Herzog bemüht, der sich wegen seiner Zehprobleme hatte operieren lassen müsssen.

"Ich bin fit", kontert Ballack, der auch künftig die fleischhaltigen Produkte seines Werbepartners konsumieren will. "Ich kann essen und trinken, was ich will. Ich war in letzter Zeit bei keinem Arzt und habe auch keinen Bluttest gemacht", fügte der Spielmacher hinzu. McDonald's hatte die Meldung sofort dementiert. "Von gesundheitlichen Problemen bei Michael Ballack ist uns nichts bekannt."

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