Serie A Verbandschef beantragt Einführung des Videobeweises
Spielszene zwischen Juve und AS Rom: "Für Modernisierungen engagieren"
Foto: OLIVIER MORIN/ AFPHamburg - Italiens Verbandschef Carlo Tavecchio hat in einem Brief an Fifa-Präsidenten Joseph Blatter die Einführung des Videobeweises in der Serie A beantragt. Dabei sollen strittige Spielszenen auf einem Monitor nochmals aufgrund sogenannter "Challenges" der Trainer überprüft werden können.
Italien ist zu einer Testphase bereit, die mit dem Weltverband Fifa abgestimmt werden soll, kündigte Tavecchio in seinem Schreiben an. "Der italienische Fußballverband will sich für den Schutz der Fußballtraditionen einsetzen, will sich jedoch auch für deren Modernisierung engagieren", schrieb der Verbandschef.
Der Plan des 71-Jährigen sieht vor, dass der Vierte Offizielle auf einem Bildschirm die strittige Szene kontrollieren kann. Dies soll aber lediglich zweimal pro Halbzeit pro Team möglich sein.
Allerdings sind die Regelhüter des International Football Association Board (IFAB) verantwortlich, nur sie sind für Änderungen der Fifa-Regeln zuständig. Blatter selbst hatte bei der WM in Brasilien im Sommer die Einführung des Videobeweises ins Gespräch gebracht.