Sinneswandel: Hitzlsperger lässt Stuttgart zappeln - DER SPIEGEL
Zum Inhalt springen

Sinneswandel Hitzlsperger lässt Stuttgart zappeln

Seine Rückkehr in die Bundesliga schien besiegelt, der VfB Stuttgart hatte sich schon auf Thomas Hitzlsperger gefreut - bis der Nationalspieler ein Interview gab. Er wolle doch lieber in England bleiben, ließ der Mann von Premier-League-Club Aston Villa verlauten. Das blieb nicht die einzige schlechte Nachricht für die Schwaben.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Stuttgart - "Wenn ich ganz ehrlich bin, würde ich viel lieber in England bleiben, weil ich glaube, dass es gut wäre für mich", sagte der 22-Jährige im Interview mit der "Welt". "Ich will die kommenden Spiele abwarten und schauen, ob ich zum Stamm und damit zu den Profis gehöre, auf die David O'Leary, unser Trainer setzt", erklärte Hitzlsperger seine abwartende Haltung.

An Hitzlsperger, der bereits ein Gespräch mit VfB-Trainer Matthias Sammer über einen möglichen Transfer zu den Schwaben geführt hat, sind angeblich auch die Bundesligisten Bayern München, Hamburger SV und Werder Bremen interessiert. Bei Aston Villa war "The Hammer", der nach einem Muskelfaserriss Anfang des Jahres aus der Stammformation gerutscht war, zuletzt nicht mehr erste Wahl. Sein Vertrag in Birmingham läuft zum Saisonende aus.

Unterdessen verzögert sich die Rückkehr von Nationalspieler Philipp Lahm beim VfB weiter. Der 21-jährige Linksverteidiger, der in der kommenden Saison zu Bayern München zurückkehrt, rechnet nach seinem Ermüdungsbruch im Fuß erst Ende April mit seinem Comeback. "Ich werde ab Donnerstag mit dem Ball trainieren und nach einer weiteren Woche wieder mit der Mannschaft", sagte Lahm dem "Kicker". Derzeit sei er "zu 80 Prozent" fit.

Mehr lesen über