Skandalderby: Haftstrafe für Inter-Hooligan - DER SPIEGEL
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Skandalderby Haftstrafe für Inter-Hooligan

Die Bilder vom brennenden Mailänder Strafraum haben die Fußballwelt schockiert. Im Viertelfinale der Champions League provozierten Inter-Anhänger im Mailänder Derby mit Feuerwerkskörpern einen Spielabbruch. Nachdem bereits der Verein bestraft wurde, bekam jetzt auch einer der Randalierer die Konsequenzen zu spüren.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Mailand - Sechs Monate Gefängnis für das Werfen einer brennenden Fackel. Knapp ein Jahr vor Beginn der Fußball-Weltmeisterschaft in Deutschland statuierte ein italienisches Gericht ein Exempel an einem Anhänger von Inter Mailand. Dabei handelt es sich um ein Mitglied der Mailänder "Ultras"-Gruppierung, das nach den schweren Krawallen beim Champions-League-Derby zwischen dem AC und Inter Mailand am 12. April festgenommen worden war.

Inter wurde von der Kontroll- und Disziplinarkommission der Europäischen Fußball-Union (Uefa) bereits mit einer Strafe von sechs Spielen vor leeren Rängen, die beiden letzten auf Bewährung, sowie der Zahlung von 193.000 Euro belegt.

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Skandal in Mailand: Inferno und Abbruch

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Im Rückspiel des Champions League Viertelfinale war es zu den Ausschreitungen gekommen, nachdem der deutsche Schiedsrichter Markus Merk den vermeintlichen Ausgleichstreffer der Gastgeber nicht gegeben hatte. Aus dem Block der Inter-Fans waren anschließend unzählige Gegenstände und Feuerwerkskörper in den Strafraum geworfen worden. Milan-Torhüter Dida wurde dabei von einem bengalischen Feuer an der rechten Schulter getroffen und verletzt.

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