Spendengelder: Matthäus hält Zusagen nicht ein - DER SPIEGEL
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Spendengelder Matthäus hält Zusagen nicht ein

Laut eines Zeitungsberichts hat Lothar Matthäus die versprochenen Gelder aus den Einnahmen seines Abschiedsspiels noch nicht an die vorgesehenen Einrichtungen überwiesen.
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Hamburg - Lothar Matthäus hat nach Informationen der Zeitung "Welt am Sonntag" seine Spendenzusagen anlässlich seines Abschiedsspiels noch immer nicht eingehalten. Der deutsche Fußball- Rekordnationalspieler hatte bei der Begegnung des FC Bayern München gegen die deutsche Nationalmannschaft am 26. Mai 2000 angekündigt, fünf gemeinnützigen Einrichtungen insgesamt 600.000 Mark zukommen zu lassen. Laut "Welt am Sonntag" warten die Organisationen noch immer auf das Geld. Ein Stellungnahme des 40-Jährigen, der derzeit Urlaub mit seiner neuen Freundin Ulli auf Mauritius macht, lag der Zeitung nicht vor.

Zuviele Verpflichtungen


Bereits vor einem halben Jahr war der Trainer von Rapid Wien kritisiert worden, noch kein Geld aus der Netto-Einnahme des Abschiedsspiels von etwa einer Million Mark (rund 510.000 Euro) gespendet zu haben. Damals hatte er bekräftigt, die Zusagen "selbstverständlich einzuhalten" und die Verzögerung mit zahlreichen Verpflichtungen erklärt.

Nutznießer der Spendengelder sollten nach dem Willen von Matthäus die Aktion "Keine Macht den Drogen", die SOS-Kinderdörfer, die DFB-Mexikohilfe für Waisenkinder, die Münchner Landesschule für Körperbehinderte und die Stiftung "Help me" seines ehemaligen Münchner Mannschafts-Kollegen Stefan Effenberg sein. Die zugesagten Summen lagen zwischen 50.000 und 200.000 Mark.