Sperre: Hinrunde für Deisler beendet - DER SPIEGEL
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Sperre Hinrunde für Deisler beendet

Sebastian Deisler wird in diesem Jahr kein Bundesligaspiel mehr bestreiten. Der Bayernprofi wurde für sein Foul gegen den Stuttgarter Ludovic Magnin für drei Spiele gesperrt. Deisler zeigte sich reuig.
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Frankfurt am Main - Der 25-Jährige ist vom Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) wegen "einer Tätlichkeit gegen den Gegner nach einer zuvor an ihm begangenen sportwidrigen Handlung" für drei Spiele gesperrt worden. Deisler und die Bayern haben der Strafe bereits zugestimmt, das Urteil ist damit rechtskräftig. "Zwei Spiele wären zwar besser gewesen. Aber ich kann auch mit drei Spielen Sperre leben und muss das akzeptieren", sagte Deisler über das Urteil.

Seinen Tritt beim 0:0 der Bayern beim VfB Stuttgart gegen den Schweizer Ludovic Magnin, der ihm die Sperre einbrachte, nannte Deisler einen "kleinen Blackout und eine blöde Aktion, mit der ich die Mannschaft geschwächt habe. Das tut mir leid".

Allerdings habe die Aktion im Fernsehen schlimmer ausgesehen, "als es war". Er habe Magnin nur leicht getroffen, meinte Deisler. Bayern-Trainer Felix Magath sprach von einem "unerklärlichen Fehlverhalten" Deislers, verzichtete aber auf Konsequenzen. Die Aktion sei "abgehakt".

Deisler fehlt dem Rekordmeister sowohl in den letzten beiden Ligaspielen in diesem Jahr gegen den Tabellenletzten 1. FC Kaiserslautern und bei Borussia Dortmund als auch zum Auftakt der Rückrunde bei Borussia Mönchengladbach. Der Mittelfeldspieler hatte am vergangenen Samstag in der 43. Minute bei der Partie in Stuttgart nach seiner Tätlichkeit gegen Magnin von Fifa-Schiedsrichter Markus Merk die Rote Karte gesehen.

Mit einer Sperre von zwei Partien wegen "rohen Spiels" belegte das DFB-Sportgericht Bartosz Bosacki vom Ligakonkurrenten 1. FC Nürnberg. Der Abwehrspieler war beim 1:0-Sieg der Franken bei Borussia Mönchengladbach nur fünf Minuten nach seiner Einwechslung nach einem Foul an Peer Kluge in der Nachspielzeit von Referee Herbert Fandel des Feldes verwiesen worden.

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