Spielsperre: Geyer muss draußen bleiben - DER SPIEGEL
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Spielsperre Geyer muss draußen bleiben

Weil er im Auswärtsspiel in Hannover zu laut geflucht hat, ist der Coach des Fußall-Bundesligisten Energie Cottbus, Eduard Geyer, mit einem Spiel Sperre und einer Geldstrafe von 3000 Euro belegt worden.
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Frankfurt am Main - Eduard Geyer darf im nächsten Bundesligaspiel des FC Energie Cottbus am Samstag bei Bayern München nicht auf der Trainerbank Platz nehmen. Der Coach der Lausitzer wurde am Donnerstag vom Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) wegen Schiedsrichterbeleidigung zu einem Spiel Sperre und einer Geldstrafe in Höhe von 3000 Euro verurteilt. Das Gremium unter dem Vorsitz von Rainer Koch (Poing) sah es als erwiesen an, dass Geyer im Spiel bei Hannover 96 (3:1) den Schiedsrichter-Assistenten Volker Wezel (Tübingen) beschimpft hat. Es ist bereits die achte Verurteilung von Geyer seit 1999.

Bislang war der 57-Jährige immer mit einer Geldstrafe davon gekommen. Nun muss der Energie-Trainer erstmals eine Partie von der Tribüne aus verfolgen. Geyer hatte vor Beginn der knapp dreistündigen Verhandlung angedeutet, dass er die zuvor im schriftlichen Verfahren ausgesprochene Strafe akzeptiert hätte. Von seinem Verein sei er jedoch zum Einspruch gedrängt worden. An dem Strafmaß änderte sich jedoch auch nach den Aussagen der Beteiligten nichts. "Es ist zweifelsfrei erwiesen, dass sich Eduard Geyer einer Beleidigung schuldig gemacht hat", hieß es in der Urteilsbegründung von Koch.

"So eine Scheiße"


Laut Aussage von Wezel hatte Geyer eine Freistoß-Entscheidung gegen seine Mannschaft mit den Worten kommentiert: "Es ist eine Frechheit. Das ist ein Witz. So eine Scheiße." Wezel habe sich die Sätze noch während des Spiels notiert und später im Spielbericht aufgeführt. Geyer erklärte, er könne sich an diese Worte nicht erinnern. Sein Anwalt Christoph Schickhardt argumentierte, Wezel habe 35 Meter entfernt gestanden und die genauen Worte daher kaum verstehen können. Dem folgte das Gericht nicht.

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