Strafe wegen Böllerwurf: Zenit bekommt Geisterspiele aufgebrummt - DER SPIEGEL
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Strafe wegen Böllerwurfs Zenit bekommt Geisterspiele aufgebrummt

Niederlage am Grünen Tisch, Heimspiele vor leeren Rängen: Der russische Verband hat Zenit St. Petersburg für einen Böllerwurf empfindlich bestraft. Fans des Meisters hatten in der Partie gegen Dynamo Moskau Nationaltorhüter Anton Schunin mit einem Knallkörper verletzt.
Torwart Schunin: Verbrennungen an den Augen
Torwart Schunin: Verbrennungen an den Augen

Torwart Schunin: Verbrennungen an den Augen

Foto: STRINGER/RUSSIA/ REUTERS
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Hamburg - Zenit St. Petersburg kommt die Aktion einiger seiner Fans teuer zu stehen. Weil Anhänger des russischen Meisters Böller auf Russlands Nationaltorwart Anton Schunin geworfen haben, sprach der Verband nun eine harte Strafe aus.

Das abgebrochene Punktspiel gegen Schunins Verein Dynamo Moskau wird 0:3 gegen Zenit gewertet. Damit hat der Titelverteidiger sechs Punkte Rückstand auf Tabellenführer ZSKA Moskau. Zudem muss der Club zwei Heimspiele vor leeren Rängen austragen. Zenit kündigte umgehend Einspruch gegen das Urteil an.

Auch Gastgeber Dynamo darf wegen mangelnden Ordnungsdienstes zur nächsten Heimpartie gegen Pokalsieger Rubin Kasan keine Zuschauer einlassen.

Schunin hatte bei der Attacke am vergangenen Samstag Verbrennungen an den Augen erlitten. Der Schiedsrichter hatte die Partie daraufhin abgebrochen. Der Zwischenfall hatte im Gastgeberland der Weltmeisterschaft 2018 die Debatte um Gewalt bei Fußballspielen massiv angeheizt.

luk/dpa