Tätlichkeiten: Demel und Saenko drohen Sperren - DER SPIEGEL
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Tätlichkeiten Demel und Saenko drohen Sperren

Die Schiedsrichter hatten die ominösen Szenen nicht gesehen, an denen Guy Demel vom Hamburger SV und der Nürnberger Ivan Saenko beteiligt waren. Doch TV-Bilder legen nahe, dass sich die Profis Tätlichkeiten geleistet haben. Nun ermittelt der DFB-Kontrollausschuss.
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Frankfurt - Demel soll am Freitag bei der 1:2-Niederlage in Bochum seinem Gegenspieler Tommy Bechmann absichtlich auf den Oberschenkel getreten haben. Dem Russen Saenko wird ein Ellbogenschlag gegen Daniel Jensen in der gestrigen Partie gegen Bremen (0:1) zur Last gelegt.

Da die Schiedsrichter Michael Weiner in Bochum und Florian Meyer in Nürnberg sowie deren Assistenten die beiden strittigen Situationen nicht bemerkt hatten, konnte der DFB-Kontrollausschuss unter Vorsitz von Horst Hilpert aufgrund der TV-Bilder aktiv werden. Hilpert wird zunächst den Eingang der Schiedsrichter-Berichte am Montag abwarten. Danach werden die Spieler Demel und Bechmann sowie Saenko und Jensen zu schriftlichen Stellungnahmen aufgefordert.

Demel war schon zweimal vom DFB-Sportgericht nach Tätlichkeiten für jeweils vier Spiele gesperrt worden. Im August 2006 wurde ein Würgegriff gegen den damaligen Cottbuser Kapitän Kevin McKenna geahndet. Im Oktober 2005 hatte Demel dem früheren Wolfsburger Mike Franz mit einem Schienbeinschoner, den der Nationalspieler der Elfenbeinküste in der Hand getragen hatte, gegen den Kopf geschlagen.

mac/sid

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