Torwarttrainer Köpke: "Das Problem war nicht Sepp Maier" - DER SPIEGEL
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Torwarttrainer Köpke "Das Problem war nicht Sepp Maier"

Andreas Köpke, designierter Nachfolger Sepp Maiers als Trainer der Nationalkeeper, hat auf die Kritik von Uli Hoeneß reagiert. Er versichert, sich bei der Arbeit mit den Rivalen Oliver Kahn und Jens Lehmann neutral zu verhalten. Das Problem zwischen Kahn und Lehmann sei durch den Rauswurf Maiers noch nicht gelöst.
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München - Die "Bedenken" von Bayern Münchens Manager Uli Hoeneß gegen seine Berufung kann Köpke nicht teilen. Er werde "absolut objektiv" und "völlig unbelastet" an seine neue Aufgabe herangehen. "Das wird dann auch Uli Hoeneß erkennen", so Köpke.

Mit seinem früheren Konkurrenten im DFB-Team, Oliver Kahn, habe er "nie ein Problem gehabt", versicherte Köpke. Der 42-Jährige ist sich aber bewusst, dass er einen schwierigen Job antritt: "Das Problem war ja nicht der Sepp Maier, das Problem ist der Umgang zwischen den beiden Torhütern." Beide seien "völlig unterschiedliche Charaktere", nun aber müsse eine "Basis gefunden werden, dass man respektvoll miteinander umgeht." Köpke ist daran gelegen, "dass alle jetzt mal die Ruhe in der ganzen Angelegenheit bewahren". Er wolle "professionell" mit Kahn und Lehmann zusammenarbeiten, "es geht um die Sache".

Wer da auf ihn zukommt, weiß der künftige DFB-Torwarttrainer nur zu gut. Bei der EM 1996 und bei der WM 1998 waren die jetzigen Kontrahenten jeweils die Nummer zwei und drei hinter Köpke, der deshalb auch Verständnis für die Widersacher zeigt: "Früher ist ja immer der Jüngere nachgerückt. Aber die beiden jetzt sind ja gleich alt. Die können sich nicht mehr auf die Ersatzbank setzen und sagen: Meine Zeit kommt noch."