Trainer-Gerücht Hitzfeld gibt dem HSV einen Korb
Hamburg - Hitzfeld sagte dem ZDF: "Das stimmt definitiv nicht. Ich selber wurde nicht gefragt. Ich habe keine Interesse, nach Hamburg zu gehen." Der 57-Jährige reagierte damit auf einen Bericht des "Hamburger Abendblatt sonntags", in dem von einem "Geheimplan" des Hamburger SV die Rede ist. Demzufolge sei der Abschied von dem erfolglosen Trainer Thomas Doll in den kommenden Tagen offenbar beschlossene Sache und Hitzfeld erster Anwärter auf dessen Posten. Pressesprecher Jörn Wolf sagte heute morgen auf Nachfrage von SPIEGEL ONLINE allerdings: "Kein Kommentar zu Spekulationen über Namen. Wir haben unseren Fahrplan, werden die Hinrunde analysieren und dann entscheiden. Von der Öffentlichkeit lassen wir uns keinen Druck machen."
Gemeinsam mit Hitzfeld werde sein ehemaliger Co-Trainer Michael Henke, derzeit noch Sportchef in Saarbrücken, zum HSV kommen, heißt es in der Zeitung weiter. Der Plan der Hamburger soll zudem vorsehen, dass Hitzfeld nur bis zum Sommer als Coach fungiert und dann Dietmar Beiersdorfer als Sportchef der Hanseaten ersetzt. Der HSV-Vorstand hatte nach dem 3:3 bei Alemannia Aachen gestern angekündigt, in der kommenden Woche über die Trainerfrage entscheiden zu wollen.
mt/sid/dpa