Trainer-Spekulationen beim 1. FC Köln - DER SPIEGEL
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1. FC Köln Posse um Solbakken

Verwirrung in Köln: Ståle Solbakken bleibt Trainer beim 1. FC Köln. Erst galt eine Trennung vom Norweger nach übereinstimmenden Medieninformationen als sicher. Demnach hätte Frank Schaefer übernehmen sollen.
Köln-Coach Solbakken: Weiter im Amt
Köln-Coach Solbakken: Weiter im Amt

Köln-Coach Solbakken: Weiter im Amt

Foto: Kevin Kurek/ dpa
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Hamburg - Ståle Solbakken bleibt Trainer beim 1. FC Köln. Das beschloss die Clubführung am Sonntagnachmittag. Zuvor war über eine mögliche Trennung von dem Norweger beraten worden. Verwaltungsratschef Werner Wolf sagte, der Club sei "nach intensiven Gesprächen und entsprechender Analyse der Überzeugung, dass die sportliche Trendwende mit Ståle Solbakken als Trainer möglich ist".

Die Kölner befinden sich in einer schweren sportlichen Krise, haben in der Rückrunde in bislang elf Spielen erst sieben Punkte geholt. FC-Geschäftsführer Claus Horstmann kündigte in einer Stellungnahme "drastische Veränderungen in der Mannschaft und in der Vorbereitung für das Spiel gegen Bremen" an. Das sei Solbakkens Aufgabe und sei so mit ihm besprochen. Am Samstag empfängt Köln Werder (15.30 Uhr, Liveticker SPIEGEL ONLINE).

Zuvor hatten mehrere Medien, darunter SPIEGEL ONLINE, Informationen erhalten, dass sich der Club von Solbakken trennen würde. Demnach hätte Frank Schaefer, der den FC bereits zwischen Oktober 2010 und April 2011 betreut hatte, übernehmen sollen. Auch der "Kölner Express" und der frühere Pressesprecher des Clubs und jetzige Sky-Reporter Christopher Lymberopoulos hatten das berichtet.

Am Samstag hatte Köln 1:2 beim FC Augsburg verloren und war dadurch in der Tabelle auf den Relegationsplatz 16 abgerutscht. Zuvor hatte der Club bereits 1:4 gegen Hannover 96 und 1:6 gegen Borussia Dortmund verloren. In der Rückrunde holte Köln in bislang elf Spielen nur sieben Punkte - nur Hertha BSC und der 1. FC Kaiserslautern waren schlechter.

Die Kölner hatten Solbakken vor Saisonbeginn verpflichtet und für den Coach sogar eine Ablöse an den norwegischen Fußballverband NFF gezahlt. "Ich glaube, dass uns da etwas besonders Gutes gelungen ist", hatte Kölns Sportdirektor Volker Finke damals gesagt. "Ståle ist ein besonders begabter sowie taktisch und in der Zusammenstellung von Mannschaften auffällig guter Trainer." Finke hatte beim FC vor drei Wochen gehen müssen.

max/dpa

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