Transferstreit: Sörensen doch zu Dortmund - DER SPIEGEL
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Transferstreit Sörensen doch zu Dortmund

Borussia Dortmund ist aus dem Transferstreit mit 1860 München als Sieger hervorgegangen. Der norwegische Nationalspieler Jan Derek Sörensen gab den "Löwen" einen Korb und wird noch in dieser Saison nach Westfalen wechseln.
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Dortmund - Wie der Fußball-Bundesligist am Montag mitteilte, erklärte der 28 Jahre alte Offensivspieler per Fax seine Bereitschaft, von Landesmeister Rosenborg Trondheim zum Revierclub zu wechseln. "Er wird am 1. Januar 2001 bei uns seinen Dienst antreten", sagte BVB-Sportmanager Michael Zorc, "das hat er bereits auch dem Deutschen Fußball-Bund und TSV München 1860 mitgeteilt." Der ablösefreie zurückgetretene Nationalspieler unterschrieb beim BVB einen Vertrag bis 30. Juni 2004.

Sörensen hatte vor Monaten zuerst mit den Dortmundern und wenige Tage später mit den Münchenern eine schriftliche Vereinbarung getroffen. Deshalb war es zwischen beiden Clubs zu Auseinandersetzungen um die Verpflichtung des rechten Flügelspielers gekommen. Trotz der Zusage von Sörensen kritisierte Zorc nochmals die Abwerbversuche der "Löwen": "Die wussten von diesem Vertrag. Da hätten sie sich zurückziehen müssen."

Auch Matthias Sammer nahm den Sinneswandel des Skandinaviers, der nach eigenem Bekunden zunächst einen Wechsel nach München favorisiert hatte, erleichtert zur Kenntnis. "Über seine sportlichen Qualitäten brauchen wir nicht zu diskutieren", sagte der BVB-Coach, "wir haben den Eindruck, dass wir gut zusammen passen." Ein persönliches Gespräch zwischen Sammer und Sörensen vor wenigen Wochen war offenbar nicht ohne Wirkung geblieben. Zudem habe laut Zorc auch der bessere Tabellenplatz der Borussia zum Sinneswandel beigetragen: "Die sportliche Perspektive war sicherlich eine Entscheidungshilfe."

Sörensen wird am 7. Dezember im UEFA-Cup-Rückspiel gegen den spanischen Vertreter CD Alaves sein letztes Spiel für Trondheim bestreiten. Der Versuch der Borussia, den Wechsel mit sofortiger Wirkung zu realisieren, scheiterte am Veto des norwegischen Spitzenclubs.

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