Twee Heilige Corners Im Namen der Liebe
Brüssel - Die Liebe. Die Sonne. Der Himmel. Das Drama. Der italienische Nationalspieler. Und das beste an ihm: seine Unterarme. Mmmm, fein. Die Gliedmaßen des römischen Athleten. Schmal und sehnig. Mit wohltemperierten Händen dran. Denen die Worte Kraft und Gefühl eintätowiert sind. Der italienische Nationalspieler ist ein Halbgott. Einer, der die Götter achtet, aber sich nicht vor ihnen fürchtet. Der sich vor nichts fürchtet. Der aus dem härtesten Kopfballduell hervorgeht, mit einer Schönen auf dem Arm, für die allein er sich überhaupt erst dem Kampf stellt. Er wird sie dann auf Händen über die Tribüne aus dem Stadion tragen, ihr langes Haar hängt bis zu seinen Knien, der italienische Nationalspieler ist ja nicht besonders groß. Draußen, vor den Toren der Stadt, wird er sie auf eine Blumenwiese betten und sagen: "Hab keine Angst, Liebling, deine Feinde sind tot. Sie wird aus ihrer Ohnmacht erwachen, seufzen und ihm sein Trikot ausziehen. Dieses galante, azurblaue Stöffchen, das so besonders ist. Es scheint sich an den Körper des Italieners anzuschmiegen, egal, wen er gerade niederstreckt, im Namen der Liebe. Es schließt direkt am Hals ab, was ihm den Anschein eines Astronauten gibt, nach Fußballer der Traumberuf für Männer. Es ist mit Abnähern auf Form geschneidert, und: die Ärmel!!! Keine Kleine-Jungs-Hemdchen-Arm-raus-Löcher, nein. Sie reichen fast bis zum Ellenbogen, denken nicht mal daran, eventuell blöde im Wind zu wehen und verdienen nur ein Adjektiv: smart. Deshalb rufe ich den Frauen dieser Welt zu, schreie es ins Universum heraus: Schaut Euch die Spiele der Italiener an! Verliebt Euch! Die neuen Trikots der Azurri sind, ich sage es noch mal: Mmmm, fein. Die Sensation der Europameisterschaft. Danke, dass ich dies sagen durfte.
Monai