Überraschendes Comeback: Lehmann greift wieder an - DER SPIEGEL
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Überraschendes Comeback Lehmann greift wieder an

Seit Anfang Dezember sah es so aus, als hätte Jens Lehmann den Kampf um die Nummer eins in der DFB-Auswahl endgültig verloren. Doch nach zehn Liga-Spielen auf der Bank des FC Arsenal stand der 35-Jährige gegen Aston Villa wieder zwischen den Pfosten - und erhielt sogar ein Lob von seinem Trainer Arsène Wenger.
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London - Vier Tage vor dem Test-Länderspiel der deutschen Nationalelf gegen Argentinien hatte Lehmann beim 3:1-Sieg des englischen Meisters bei Aston Villa überraschend wieder den Vorzug vor Manuel Almunia erhalten, der die "Gunners" beim 2:4 gegen Manchester United mit mehreren Patzern um die letzte Titelchance in der Premier League gebracht hatte. Und Lehmann erwischte einen "sehr guten Tag", wie Trainer Arsene Wenger lobte.

Lehmann, bei Bundestrainer Jürgen Klinsmann derzeit hinter Bayern Münchens Oliver Kahn die Nummer zwei, hielt fehlerfrei und glänzte mit drei sehenswerten Paraden. "Ich spürte, dass wir etwas mehr Erfahrung brauchen", begründete Wenger den Einsatz des 35-Jährigen, dem er einen "guten Draht zum Team" bescheinigte.

Neben Lehmann hatte der zweite Rückkehrer, Edu, erheblichen Anteil am 16. Saisonsieg von Arsenal. Der Brasilianer, der nach einem Fußbruch drei Monate pausieren musste, bediente Freddie Ljungberg vor dessen 1:0 mustergültig (10.). Ein Abpraller nach einem Distanzschuss von Edu wurde zur Vorlage für Thierry Henry zu dessen 17. Saisontor (14.), ehe Ashley Cole (28.) auf 3:0 erhöhte. Beim Gegentreffer von Juan Pablo Angel (74.) war Lehmann machtlos.