Uefa-Cup: Bremen hofft auf den Umschwung - DER SPIEGEL
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Uefa-Cup Bremen hofft auf den Umschwung

In der Bundesliga waren Bremen und Leverkusen zuletzt nicht vom Erfolg verwöhnt. Nun wollen sie sich im Uefa-Cup schadlos halten. In ihren Heimspielen warten namhafte Gegner.
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Hamburg - Bayer Leverkusen trifft morgen (18.15 Uhr, Liveticker SPIEGEL ONLINE) auf die Blackburn Rovers, Werder Bremen hat es um 20.30 Uhr (Liveticker SPIEGEL ONLINE) mit Ajax Amsterdam zu tun. Für beide Teams geht es nicht nur um eine gute Ausgangsposition für die Rückspiele, sondern auch um wichtige Zähler für Deutschland in der Fünf-Jahres-Wertung der Uefa.

Nach zuletzt sechs Gegentreffern in zwei Spielen will Bremen gegen Amsterdam vor allem die Abwehr stärken. "In solchen Spielen muss die Null wieder stehen", fordert Torhüter Tim Wiese. Auch in der Bundesliga-Vorrunde verloren die Hanseaten gegen Schalke 04 und den VfB Stuttgart, danach leitete eine Top-Leistung in der Champions League gegen Titelverteidiger FC Barcelona (1:1) die Rückkehr zur gewohnten Stärke ein.

"So haben wir damals den Umschwung geschafft, und so können wir es diesmal auch schaffen", sagt Wiese. Zumal Ajax zwar noch einen großen Namen, aber längst nicht mehr die Klasse eines europäischen Spitzenclubs hat. "Mit gutem und schnellem Fußball wird sich Werder durchsetzen können", glaubt der in der Winterpause von Ajax zu Werder gewechselte Markus Rosenberg. Der schwedische Nationalstürmer ist aber für seinen neuen Arbeitgeber international noch nicht spielberechtigt.

Werder-Trainer Thomas Schaaf sieht sein Team angesichts dieser Pleitenserie auch nicht in der Favoritenrolle. "Ajax gehört vom Niveau her eindeutig zu der Kategorie Mannschaften, gegen die wir auch in der Champions League gespielt haben", sagt Schaaf. Sportdirektor Klaus Allofs hofft darauf, dass die beiden Bundesliga-Niederlagen die Grün-Weißen wachgerüttelt haben: "Manchmal sind solche Ergebnisse durchaus hilfreich."

Keine Angst vor Blackburn

Ähnliche Vorzeichen gibt es in Leverkusen vor der Partie gegen Blackburn. "Wir müssen einiges besser machen als zuletzt. Man weiß, wie es gegen englische Clubs zur Sache geht. Wir haben aber keine Angst vor Blackburn. Wenn wir das abrufen, was wir können, haben wir gute Chancen", sagte der wiedergenesene Kapitän Carsten Ramelow.

Auch für Leverkusens Trainer Michael Skibbe zählt nur ein Sieg, da "wir eine gute Ausgangsposition für das Rückspiel brauchen". In der Favoritenrolle sieht Skibbe seine Mannschaft dabei nicht: "Wir müssen am Limit spielen. Die englische Spielweise ist sehr fordernd. Blackburn hat viele schnelle Spieler und ist bei Standards sehr gut."

bri/sid

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