Uefa-Cup: Celtic erwischt Stuttgart eiskalt - DER SPIEGEL
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Uefa-Cup Celtic erwischt Stuttgart eiskalt

Die Uefa-Cup-Träume des VfB Stuttgart haben gegen Celtic Glasgow ein jähes Ende genommen. Im Rückspiel des Achtelfinales gegen den schottischen Meister fiel die Entscheidung bereits nach einer Viertelstunde. Stuttgarts Schlussoffensive kam zu spät.
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Stuttgart - Der VfB Stuttgart ist im Achtelfinale des Uefa-Pokals an Celtic Glasgow gescheitert. Vor 50.348 Zuschauern im ausverkauften Daimlerstadion leitete ein Doppelschlag der Schotten durch Alan Thompson (13.) und Chris Sutton (15.) schon nach einer Viertelstunde den Achtelfinal-K.o. der Schwaben ein. Im Hinspiel vor einer Woche in Glagow hatten die Stuttgarter mit 1:3 verloren.

Christian Tiffert (38.), Alexander Hleb (75.) und der eingewechselte Michael Mutzel (87.) konnten den tapfer kämpfenden VfB zwar noch zum Sieg schießen, doch das Aus auf der europäischen Fußball-Bühne war damit nicht mehr zu verhindern.

Zwei Celtic-Treffer in der Anfangsphase


Der VfB begann beherzt und offensiv, setzte die Favoriten aus Schottland vom Anpfiff weg unter Druck. Die erste Chance eröffnete sich bereits in der 4. Minute, doch Ioannis Amanatidis verfehlt nach Flanke von Tiffert knapp. Doch wenig später, in der 13. Spielminute, wurden die Stuttgarter eiskalt erwischt: Nach einer Stuttgarter Abwehrschwäche verwandelt Thompson die erste Möglichkeit der Schotten zum 1:0. Nicht einmal zwei Minuten später versenkt Sutton den Ball zum 2:0 für Celtic. Celtics pfeilschneller Abwehrspieler Didier Agathe hatte zweimal von rechts aufgelegt.

Nach der schnellen Führung konnten die Gäste einen Gang zurück schalten. Der VfB mühte sich redlich, aber klare Chancen konnte Stuttgart nicht herausspielen. Dagegen warteten die Schotten geschickt auf Kontermöglichkeiten. Dennoch durften die VfB-Fans in der 38. Spielminute jubeln, als Tiffert auf 1:2 verkürzte. Krassimir Balakow verpasste kurz vor dem Halbzeitpfiff noch den möglichen Ausgleich.

Stuttgarter Chancen kamen zu spät


In der zweiten Halbzeit beschränkten sich die Schotten auf das Notwendigste, ließen den Ball laufen und warteten auf Konter. Erst in der 75. Minute gelang Hleb bei der ersten VfB-Chance in der zweiten Halbzeit der Ausgleich. Hleb traf in der 85. Spielminute sogar noch den Pfosten. Das 3:2 von Mutzel, der in der 65. Spielminute für Tiffert gekommen war, kam zu spät.

Trotz des Ausscheidens war VfB-Trainer Felix Magath zufrieden mit dem Auftreten seiner Mannschaft. "Wir haben uns klasse verkauft und um jeden Ball gefightet", sagte VfB-Trainer Felix Magath nach dem Schlusspfiff, "aber die Schotten haben unsere Fehler eiskalt ausgenutzt. Leider waren es zwei hintereinander. Wir haben gegen ein Team verloren, das einfach nur cleverer war als wir."

VfB Stuttgart - Celtic Glasgow 3:2 (1:2)
0:1 Thompson (13.)
0:2 Sutton (15.)
1:2 Tiffert (38.)
2:2 Hleb (76.)
3:2 Mutzel (87.)
Stuttgart: Hildebrand - Wenzel, Dangelmayr (46. Ganea), Hinkel, Gerber (80. Seitz) - Soldo - Hleb, Balakow, Tiffert (65. Mutzel) - Amanatidis, Kuranyi
Glasgow: Douglas - Valgaeren, Laursen, Balde, Thompson - Lambert (85. Maloney), Lennon, Petrow, Agathe - Sutton (87. McNamara), Hartson
Schiedsrichter: Jan Wegereef (Niederlande)
Zuschauer: 50.348 (ausverkauft)
Gelbe Karten: Balakow (2), Mutzel (2)