Uefa-Cup I: Kleines Wunder an der Weser - DER SPIEGEL
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Uefa-Cup I Kleines Wunder an der Weser

Werder Bremen steht nach einem 3:1-Sieg gegen Titelverteidiger Parma im Viertelfinale des Uefa-Cups. Dabei zeigte die Mannschaft von Trainer Thomas Schaaf eine starke kämpferische Leistung, die an Werders große Zeiten im Europacup erinnerte.
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Bremen - Angefeuert von rund 30.000 Zuschauern erzielten Dabrowski (30.) und Bode (44.) in der ersten Halbzeit die Treffer für Werder. Zwischenzeitlich hatte Stanic in der 32. Minute für Parma ausgeglichen. Ein Eigentor des vom Bremer Stürmer Ailton bedrängten Cannavaro sorgte in der 66. Minute für den 3:1-Endstand. Damit setzte sich Weder trotz einer 0:1-Niederlage im Hinspiel vor einer Woche gegen den italienischen Tietelverteidiger durch und trifft im Viertelfinale in der kommenden Woche bereits auf Arsenal London. Die Engländer setzten sich in zwei Spielen souverän gegen den spanischen Tabellenführer Deportivo La Coruna durch.

Von Beginn an ließen die Bremer keinen Zweifel daran, dass sie sich nach dem 0:1 im Hinspiel viel vorgenommen hatten. Angetrieben von Nationalspieler Bode, dem wenig von seiner langen Verletzungspause anzumerken war, erarbeitete sich die Mannschaft von Trainer Thomas Schaaf alleine in den ersten 30 Minuten drei große Chancen, scheiterte aber immer wieder am jungen italienischen Nationaltorhüter Gianluigi Buffon.

In der 30. Minute dann traf Christoph Dabrowski, der überraschend für Maximow in die Anfangsformation gerutscht war, nach einer Flanke von Andreas Herzog aus 16 Metern zum 1:0. Nur zwei Minuten später bewies Titelverteidiger Parma Konterstärke: Der kroatische Nationalspieler Mario Stanic köpfte eine Flanke von Fuser zum 1:1 Ausgleich ein. Kurz vor dem Pausenpfiff markierte Bode, neben Andreas Herzog bester Spieler auf dem Platz, auf Vorlage von Ailton, den wichtigen Treffer zum 2:1.

Werder erspielte sich in der zweiten Halbzeit noch weitere Großchancen und erzielte in der 66. Minute dann das verdiente 3:1. Nach einem Freistoss von Andreas Herzog störte der Brasilianer Ailton seinen Gegenspieler Cannavaro entscheidend, dass dem Italiener nichts anderes übrig blieb, als den Ball aus kürzester Distanz ins eigene Tor zu drücken.