Uefa-Cup: Nur Freiburg verliert - DER SPIEGEL
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Uefa-Cup Nur Freiburg verliert

Hertha BSC Berlin, Borussia Dortmund und der SC Freiburg haben sich in den Hinspielen am Donnerstagabend gute Ausgangspositionen für das Erreichen des Achtelfinals im Uefa-Cup erspielt.
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Hamburg - Während sich Hertha BSC Berlin beim Schweizer Pokalsieger Servette Genf ein leistungsgerechtes 0:0 erarbeitete, verlor der SC Freiburg beim niederländischen Vertreter Feyenoord Rotterdam trotz guter Leistung knapp mit 0:1 (0:0). Mit nahezu allem Fußball-Glück der Welt gesegnet verließ Borussia Dortmund als einziger Bundesligavertreter den Platz am Donnerstagabend als Sieger.

Nach einer schwachen Vorstellung sicherte der eingewechselte Stürmer Heiko Herrlich den Borussen in der Nachspielzeit einen schmeichelhaften 1:0 (0:0)-Sieg beim dänischen Meister FC Kopenhagen. Der Däne Jacob Laursen verschoss in der 69. Minute einen Handelfmeter. Nach einer Tätlichkeit kurz vor der Halbzeit verlor Dortmund seinen tschechischen Nationalstürmer Jan Koller mit Roter Karte. Kopenhagens Regisseur Christian Poulsen wurde wegen wiederholten Foulspiels ebenfalls vom Platz gestellt.

Feyenoord-Siegtreffer kurz vor Schluss

In Rotterdam sah es lange danach aus, als könne der SC Freiburg für die eigentliche Überraschung aus deutscher Sicht sorgen. Das ersatzgeschwächte Team von Trainer Volker Finke hielt beim in der Champions-League-Vorrunde gescheiterten Feyenoord Rotterdam lange gut mit, musste sich dann aber doch geschlagen geben. Den Siegtreffer für Feyenoord erzielte der Japaner Shinji Ono, acht Minuten vor Ende der regulären Spielzeit.

Trotz der knappen Niederlage der Freiburger haben alle drei deutschen Clubs in den Rückspielen zu Hause gute Chancen, ins Achtelfinale des Uefa-Cups einzuziehen. Dortmund trägt sein Heimspiel am 4. Dezember aus, Freiburg und Hertha sind jeweils zwei Tage später dran.