Uefa-Cup: Sevilla rutscht, Middlesbrough kämpft - DER SPIEGEL
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Uefa-Cup Sevilla rutscht, Middlesbrough kämpft

Der FC Sevilla hat auf schwerem Geläuf und gegen Zenit St. Petersburg das Halbfinale des Uefa-Cups erreicht. Dort wartet der FC Schalke 04. Steaua Bukarest kam im Stadtderby auch ohne Torerfolg weiter - und trifft auf den FC Middlesbrough, der gegen Basel ein famoses Spiel bot.
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St. Petersburg - Die Spanier kamen in St. Petersburg zu einem 1:1 (0:0), nachdem sie das Hinspiel bereits 4:1 gewonnen hatten. Sevilla trifft in der Runde der letzten Vier auf den Schalke 04. Bei äußerst widrigen Bedingungen mit Schneetreiben und einem von Pfützen übersäten Platz waren die Russen zwar durch Hyun Young-Min (50. Minute) in Führung gegangen.

Der Ausgleichstreffer von Kepa Blanco nach einem Konter in der 66. Minute sorgte aber für die Entscheidung zu Gunsten der Spanier. Der Torschütze, der erst unmittelbar zuvor eingewechselt worden war und mit dem ersten Ballkontakt traf, sah aber nur eine Minute später die Rote Karte und fehlt Sevilla damit im ersten Halbfinalspiel.

Auch St. Petersburg musste noch nach einem bösen Foul von Ivica Krizanac (68.) an Enzo Maresca eine Rote Karte hinnehmen. Zenit-Torhüter Wjatscheslaw Malafejew verhinderte aber zumindest noch eine Niederlage, als er einen fragwürdigen Foulelfmeter von Daniel Alves abwehrte (74.). Beiden Mannschaften machte der Zustand des Platzes mit einem extrem rutschigen Geläuf arg zu schaffen.

Steaua Bukarest setzte sich dank eines 0:0 im Rückspiel im Stadtduell gegen den Lokalrivalen Rapid Bukarest durch und profitierte dabei vom 1:1 im Hinspiel. Das Spiel fand unter gewaltigen Sicherheitsvorkehrungen statt.

Die Rumänen treffen im Halbfinale auf den FC Middlesbrough, der beim 4:1 (1:1) gegen den FC Basel eine beeindruckende Aufholjagd bot. Nachdem Eduardo Basel in der 23. Minute in Führung geschossen hatte, waren die Briten zunächst durch zwei Treffer des Australiers Mark Viduka (33., 57.) zurück ins Spiel gekommen.

Nachdem die Basler nach einer Roten Karte gegen Daniel Majstorovic (74.) in Unterzahl waren, sorgten der Niederländer Jimmy Floyd Hasselbaink (79.) und der Massimo Maccarone (90.) doch noch fürs Weiterkommen. Basel hatte das Hinspiel 2:0 gewonnen.

sge/sid

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