Uefa ermittelt gegen Eintracht Frankfurt - DER SPIEGEL
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Pyro-Einsatz der Fans Eintracht Frankfurt droht empfindliche Strafe

Beim Europa-League-Erfolg in Bordeaux brannten Fans von Eintracht Frankfurt Pyrotechnik ab. Für den Verein dürfte das nun Folgen haben. Die Uefa hat Ermittlungen aufgenommen, dem Bundesligisten droht nun sogar ein Teilausschluss der Zuschauer.
Eintracht-Fans in Bordeaux: Strafe droht
Eintracht-Fans in Bordeaux: Strafe droht

Eintracht-Fans in Bordeaux: Strafe droht

Foto: AP/dpa
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Hamburg - Bundesligist Eintracht Frankfurt muss nach den Ausschreitungen seiner Anhänger rund um das Europa-League-Spiel bei Girondins Bordeaux (1:0) mit einer Strafe durch die Europäische Fußball-Union (Uefa) rechnen.

"Es wurde ein Disziplinarverfahren eröffnet. Der Fall wird am 11. Dezember behandelt. Über die Maßnahme entscheidet die Kontroll- und Disziplinarkammer", bestätigte ein Uefa-Sprecher der "Bild"-Zeitung.

Eintracht-Fans hatten am vergangenen Donnerstag in Frankreich Pyrotechnik abgebrannt. Zudem gab es Auseinandersetzungen zwischen mitgereisten Anhängern, Ordnern und der Polizei.

"Das Abbrennen von Pyrotechnik ist unstrittig. Das haben alle gesehen. Dafür müssen wir bezahlen", sagte Vorstandschef Heribert Bruchhagen. Den Wahrheitsgehalt über die Schwere der Ausschreitungen außerhalb des Stadions aber will die Eintracht erst noch genau untersuchen. "Da müssen wir recherchieren. Da war von uns keiner dabei", erklärte Bruchhagen.

Da die Eintracht in der laufenden Europacup-Saison bereits 40.000 Euro Strafe für zwei Pyro-Vergehen zahlen musste, droht nun sogar ein Teilausschluss der Zuschauer beim Heimspiel in der ersten K.o.-Runde im Februar.

chp/sid/dpa