Uefa eröffnet Verfahren gegen Ferguson - DER SPIEGEL
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Schwänzen der Pressekonferenz Uefa eröffnet Verfahren gegen Ferguson

Alex Ferguson war nach der Partie gegen Madrid zu empört, um mit der Presse zu reden. Nun hat die Uefa wegen des Schwänzens der Pressekonferenz ein Verfahren gegen den Manchester-Trainer eingeleitet. Ferguson ist nicht der erste Abstinenzler - auch ein DFB-Trainer glänzte schon mit Abwesenheit.
United-Trainer Ferguson: Pressekonferenz nach dem Spiel gegen Real ausgelassen
United-Trainer Ferguson: Pressekonferenz nach dem Spiel gegen Real ausgelassen

United-Trainer Ferguson: Pressekonferenz nach dem Spiel gegen Real ausgelassen

Foto: PIERRE-PHILIPPE MARCOU/ AFP
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Hamburg - "Er ist so fassungslos, dass er nicht zu Ihnen sprechen kann", erklärte Co-Trainer Mike Phelan das Fehlen von Alex Ferguson auf der Pressekonferenz nach der Partie gegen Real Madrid (1:2). Für den Chefcoach von Manchester United hat sein Schwänzen nun Folgen, die Europäische Fußball-Union Uefa hat ein Disziplinarverfahren gegen den Schotten eingeleitet.

Ferguson war sichtlich erbost über die Rote Karte gegen seinen Spieler Nani, infolge derer das Spiel eine Wendung zu Ungunsten Manchesters nahm. Phelan sagte, dass Ferguson "derzeit nicht in der Lage ist, über den Schiedsrichter zu reden". Der Disziplinarausschuss der Uefa wird sich am 21. März damit auseinandersetzen.

Dann wird auch die Sperre für Nani verhandelt, der in der 56. Minute von Schiedsrichter Cüneyt Çakir des Platzes verwiesen worden war. Noch offen ist, ob auch gegen Rio Ferdinand ermittelt wird. Der United-Verteidiger hatte Cakir nach dem Spiel höhnisch applaudiert.

Welche Strafe den 71-jährigen Ferguson erwartet, ist jedoch unklar. Er ist zumindest nicht der erste Trainer, der eine Pressekonferenz schwänzte. Bei der Weltmeisterschaft 2010 verpasste Bundestrainer Joachim Löw die PK vor dem Achtelfinale gegen England, weil der Termin mit einer Trainingseinheit kollidierte. Löw schickte stattdessen Torwart-Trainer Andreas Köpke. Die Fifa reagierte wenig begeistert, ließ Löw aber ungesperrt.

leh/dpa