Uefa Millionenstrafe für Paris St. Germain
Nyon - Die Krawalle während der Champions-League-Partie gegen Galatasaray Istanbul am vergangenen Dienstag kommen den französischen Erstligisten Paris St. Germain teuer zu stehen. Die Uefa verurteilte den Hauptstadt-Klub zu einer Geldstrafe von umgerechnet 1,2 Millionen Mark.
Außerdem darf der französische Vizemeister die kommenden drei internationalen Spiele nicht im heimischen Prinzenparkstadion bestreiten und muss ein Stadion wählen, das mindestens 300 Kilometer von Paris entfernt liegt. Uefa-Cup-Sieger Galatasaray erhielt eine Buße in Höhe von knapp 270.000 Mark. Beide Vereine können bis zum kommenden Samstag Protest gegen die Entscheidung einlegen.
Bei schweren Ausschreitungen auf der Tribüne während der zweiten Halbzeit waren 56 Personen verletzt worden. Daraufhin wurde die Begegnung für 25 Minuten unterbrochen, konnte allerdings doch fortgesetzt werden. Trotz einer 0:2-Niederlage war Galatasaray ins Viertelfinale eingezogen, Paris hatte schon vor der Partie keine Chance mehr auf eine Qualifikation für die Runde der letzten Acht.
Über die Strafe für den PSV Eindhoven wird derzeit noch verhandelt. Bei der Uefa-Cup-Partie gegen Kaiserslautern am letzten Donnerstag stürmten holländische Rowdies zwischenzeitlich das Spielfeld und provozierten beinahe einen Spielabbruch. Die Strafe dürfte ähnlich hoch wie die der Pariser sein.