Uefa-Strafen: Roma legt Protest ein - DER SPIEGEL
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Uefa-Strafen Roma legt Protest ein

Weil der AS Rom von der Uefa nach der Krawallen im Champions-League-Spiel gegen Galatasaray mit harten Strafen belegt wurde, regt sich Unmut bei den Italienern über die Fußballfunktionäre aus der Schweiz.
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Rom - Der italienische Meister AS Rom hat die Disziplinarkommission der Uefa in aller Schärfe attackiert und zudem Einspruch gegen das Uefa-Urteil vom vergangenen Freitag angekündigt. Die Uefa hatte den Tabellenführer der Serie A wegen der Ausschreitungen nach dem Champions-League-Spiel gegen Galatasaray Istanbul mit einer Platzsperre, einer Geldstrafe sowie vier individuellen Strafen belegt. Die Türken waren mit einer Geldstrafe in Höhe von umgerechnet 27.000 Euro davongekommen.

"Es ist offensichtlich, dass das Urteil äußerst parteiisch ist. Die Gerechtigkeit ist tot, weil italienische Klubs bei der Uefa nichts mehr zählen", erklärte Roms Klubpräsident Franco Sensi, der den Einspruch ankündigte. Verärgert war auch Roma-Trainer Fabio Capello: "Es ist ein Skandal, nur Rom zahlt für die Handgreiflichkeiten gegen Galatasaray."

Totti, Lima, Batistuta und Capello gesperrt


Der AS Rom darf nach dem Uefa-Urteil sein nächstes Heimspiel in einem europäischen Wettbewerb nicht im Olympiastadion austragen, sondern muss in eine mindestens 300 Kilometer entfernte Arena ausweichen. Zudem wurden Mittelfeldstar Francesco Totti und Francisco Lima für jeweils drei Spiele, Stürmer Gabriel Batistuta und Trainer Capello für je ein Spiel gesperrt. Desweiteren muss der Klub umgerechnet 137.000 Euro zahlen.

Die Uefa hatte das Urteil unter anderem mit Organisationsmängeln im Olympiastadion begründet. Nach dem Zwischenrunden-Spiel in der europäischen Königsklasse vor anderthalb Wochen waren sich Spieler von Rom und Galatasaray noch vor den Katakomben in die Haare geraten und hatten aufeinander eingeprügelt und -getreten. Anschließend mischten auch italienische Polizeibeamte mit.

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