UI-Cup HSV folgt Wolfsburg in dritte Runde
Prilep - Nach dem 4:1 im Hinspiel vor einer Woche kamen die Hanseaten am Sonntag gegen Pobeda Prilep in Skopje nach anfänglichen Schwierigkeiten erneut zu einem 4:1 (1:1). Die Tore für den HSV erzielten der belgische Stürmerstar Emile Mpenza (38. Minute), Mittelfeldspieler Stefan Beinlich (65.), Vertragsamateur Markus Karl (75.) und Benjamin Lauth (90.). "Wir haben die Pflichtaufgabe gelöst und in der zweiten Halbzeit auch clever gespielt", sagte Trainer Thomas Doll.
Hamburg muss am kommenden Samstag zunächst beim portugiesischen Vertreter Uniao Leiria antreten, das Rückspiel findet am 23. Juli statt. Wolfsburg hatte am Samstag mit einem 3:1-Erfolg bei Sturm Graz die dritten Runde erreicht und tritt dort zunächst beim zweimaligen schwedischen UEFA-Cup-Sieger IFK Göteborg an.
Das Team von Trainer Thomas Doll tat sich vor 2000 Zuschauern in Skopje zunächst sehr schwer und geriet durch Dejan Ristovski in der 31. Minute in Rückstand. Hamburgs Keeper Stefan Wächter musste in der nachfolgenden Drangphase der Gastgeber in der 33. und 37. Minute zweimal eingreifen. In der 38. Minute traf dann Mpenza, um den es Wechselgerüchte gibt, nach Pass von Barbarez zum 1:1. Mpenza hatte im weiteren Spielverlauf noch mit zwei Lattenschüssen Pech.
In der zweiten Hälfte kontrollierten die Gäste aus Norddeutschland das Spielgeschehen und hatten in Stefan Beinlich den entscheidenden Mann. In der 65. Minute traf der Mittelfeldspieler mit einem Heber aus 15 Metern, in der 75. Minute bereitete er das 3:1 durch den Kopfball von Karl mit einer Ecke vor. Karl, der für Neuzugang Guy Demel (Virus) spielte, und Barbarez waren in den Reihen der Hamburger die besten Akteure.
Hamburg hatte erstmals wieder alle Nationalspieler an Bord: Neuzugang Rafael van der Vaart machte sein erstes Pflichtspiel mit dem HSV und wurde in der 64. Minute gegen Piotr Trochowski ausgewechselt, Kapitän Daniel van Buyten, Khalid Boulahrouz, Mpenza und Barbarez griffen in der Vorbereitung auf die neue Saison erstmals in einem Pflichtspiel ein.
Wolfsburg ließ bereits am Samstag im Arnold-Schwarzenegger-Stadion die Muskeln spielen und kam nach dem 2:2 im Hinspiel ausgerechnet dank des abwanderungswilligen Doppel-Torschützen Martin Petrow zu einem 3:1 (1:0)-Erfolg bei Sturm Graz.