UI-Cup: Stuttgart im Finale, Wolfsburg raus - DER SPIEGEL
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UI-Cup Stuttgart im Finale, Wolfsburg raus

Es gibt kein deutsches Finale im UI-Cup: Der VfB Stuttgart konnte sich zwar gegen Lüttich durchsetzen und spielt damit um einen Uefa-Cup-Platz, aber die Wolfsburger patzten gegen Auxerre.
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Hamburg - Während der VfB Stuttgart durch einen 1:0 (1:0)-Erfolg im Halbfinal-Rückspiel bei Standard Lüttich die Endspiele am 8. und 22. August erreichte, schied der VfL Wolfsburg aus. Die Niedersachsen unterlagen AJ Auxerre mit 1:2 (1:1, 0:1) nach Verlängerung, nachdem das erste Spiel in Frankreich 1:1 ausgegangen war. Stuttgart spielt nun gegen Auxerre um einen von drei Uefa-Pokal-Plätzen.

Sean Dundee hielt den VfB Stuttgart auf Uefa-Cup-Kurs. Eine Woche nach dem 1:1 in der ersten Begegnung in Karlsruhe entschied der 27 Jahre alte Torjäger mit seinem Treffer in der 27. Minute das Halbfinal-Rückspiel in Lüttich für den VfB, der sich im zweiten Vergleich mit den Belgiern deutlich verbessert präsentierte. Dreh- und Angelpunkt bei den Gästen war der zuletzt nicht unumstrittene Regisseur Krassimir Balakow, der die meisten Angriffe seiner Mannschaft gekonnt inszenierte.

Der VfB spulte sein Pensum relativ souverän herunter. Die Mannschaft von Trainer Ralf Rangnick beherrschte in der ersten Hälfte die Gastgeber fast nach Belieben und erarbeitete sich auch dank des guten Zusammenspiels zwischen dem Ungarn Krisztian Lisztes und Balakow zahlreiche Torchancen. Das Tor von Dundee in der 27. Minute mit einem Drehschuss war Ausdruck der Überlegenheit der Gäste.

Vor 6000 Zuschauern im Lütticher EM-Stadion Sclessin zogen sich die Schwaben in der zweiten Halbzeit allerdings ein wenig zurück und hatten besonders in der 62. Minute Glück, als ein Schuss von El-Yamani vom Innenpfosten aus die Linie entlangsprang und dann von VfB-Keeper Timo Hildebrand aufgenommen werden konnte. Im Gegenzug (63.) hätte Dundee – er hatte nur noch Lüttichs Torhüter Runje vor sich - das 2:0 erzielen müssen, in der 82. Minute schoss er den Ball erneut knapp am Tor vorbei.

"Wölfe" enttäuschend

Der VfL Wolfsburg verpasste dagegen den Sprung auf die große Bühne des europäischen Fußballs. Mit dem 1:2 gegen Auxerre mussten die Niedersachsen ihre Hoffnungen auf den zweiten aufeinander folgenden Einzug in den Uefa-Pokal-Wettbewerb begraben. Ein Treffer von Neuzugang Tomislav Maric, der in der 50. Minute die Führung der Franzosen durch Tomasz Klos (27.) ausglich, war für Wolfsburg zu wenig. In der Verlängerung machte der überragende Cydjil Cisse vor 4200 Zuschauern mit dem Siegtreffer (101.) für Auxerre alle VfL-Hoffnungen zunichte.

Zumindest in der ersten Halbzeit hatten die "Wölfe" ohne Jonathan Akpoborie (Trainingsrückstand) sowie die verletzten Frank Greiner und Martin Wagner auf der ganzen Linie enttäuscht und hätten nach dem 0:1 noch höher in Rückstand gehen können. In der 31. Minute erkannte Schiedsrichter Hanacsik (Ungarn) einen Treffer von Cisse nicht an.

Die Gastgeber blieben bis zum Ausgleich ohne echte Torchance: Maric verwertete einen Einwurf von Zoltan Sebescen aus kurzer Distanz per Flachschuss. Sieben Minuten vor dem Ende verpasste Krzysztof Nowak die klare Chance zur Vorentscheidung, als er aus wenigen Metern neben das Tor schoss.