UI-Cup Wolfsburg genießt Schwedenhappen
Göteborg - Vor rund 4000 Zuschauern im Göteborger Ullevi-Stadion sorgten Spielmacher Andres D'Alessandro (33.) und Innenverteidiger Maik Franz (51.) mit ihren Toren für den 2:0 (1:0)-Erfolg des VfL Wolfsburg. Das Rückspiel gegen den zweimaligen Uefa-Cup-Sieger aus Schweden ist am kommenden Samstag (20 Uhr) in Wolfsburg.
"Wir haben uns in eine gute Position gebracht und besonders in der ersten Halbzeit gut gespielt. Nach dem 2:0 war das Spiel zu unseren Gunsten entschieden", sagte Wolfsburgs Trainer Holger Fach. Abwehrspieler Peter van der Heyden fügte hinzu: "Das ist ein gutes Ergebnis. Ich denke, dass wir weiter sind. Sollten wir es jetzt nicht schaffen, wären wir selbst Schuld."
Wolfsburg dominierte das Duell mit dem Zweiten der schwedischen Liga, der mitten in der Saison steht, von Beginn an und war die aggressivere Mannschaft. Angetrieben vom starken Argentinier D'Alessandro, der vom IFK oft nur durch Fouls zu bremsen war, erspielte sich Wolfsburg schnell eine deutliche Feldüberlegenheit.
Nach einer halben Stunde hatte der VfL noch Pech, als der neue Mannschaftskapitän Pablo Thiam mit einem Kopfball nur die Latte traf. Wenig später war dann D'Alessandro nach einem schönen Angriff über die rechte Seite erfolgreich, der Slowake Miroslav Karhan hatte die Vorlage gegeben.
Petrow-Transfer am Montag perfekt?
Auch nach dem Seitenwechsel waren die Wolfsburger trotz der laufenden Bundesliga-Vorbereitung das fittere Team. Franz nutzte nach einer Freistoß-Hereingabe von Petrow eine Unaufmerksamkeit in der Göteborger Hintermannschaft und drückte den Ball per Kopf aus kurzer Distanz ins Netz.
Wolfsburg hatte am Samstag das Trainingslager in Bad Lauterberg im Harz für die Partie in Göteborg unterbrochen und reiste kurz nach dem Schlusspfiff wieder nach Deutschland.
Offen ist weiter die Zukunft von Petrow. Der Stürmer hat am Sonntag möglicherweise sein Abschiedsspiel für Wolfsburg bestritten. Nach Berichten spanischer Medien soll der Wechsel des bulgarischen Stürmers zu Atletico Madrid am Montag unter Dach und Fach gebracht werden. Die offizielle Darstellung des Bundesligisten lautete auch am Wochenende: "Martin Petrow ist Spieler des VfL Wolfsburg."