UI-Cup: Wolfsburgs Petrow schaltet Sturm aus - DER SPIEGEL
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UI-Cup Wolfsburgs Petrow schaltet Sturm aus

Diesen Mann sollte der VfL Wolfsburg nicht gehen lassen. Stürmer Martin Petrow, seit Wochen von Atletico Madrid umworben, hat die Niedersachsen nahezu im Alleingang in die dritte Runde des UI-Cups geschossen. Der Bulgare erzielte zwei Treffer im Rückspiel bei Sturm Graz.
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Graz - Der VfL Wolfsburg gewann das Zweitrunden-Rückspiel bei Sturm Graz mit 3:1 (1:0) und verhinderte am Samstag nach dem enttäuschenden 2:2 im Hinspiel ein vorzeitiges Aus. Zwei Mal Torjäger Martin Petrow (12./Foulelfmeter/78.) und der eingewechselte Juan Menseguez (90.+3) erzielten die Tore für das Team von Trainer Holger Fach, das in der nächsten Runde nun auf den schwedischen Erstligisten IFK Göteborg trifft. Der klare Erfolg täuscht allerdings über den Spielverlauf hinweg.

Petrow brachte den VfL durch einen umstrittenen Foulelfmeter in Führung. Nach einer ungestümen Aktion des Grazer Verteidigers Gerald Säumel hatte sich Wolfsburgs Spielmacher Andres D'Alessandro im Strafraum fallen lassen. Die Chance zum 2:0 vergab danach Diego Klimowicz (21.).

Nach der Pause erhöhte Graz vor 6712 Zuschauern den Druck, der VfL verlor die Übersicht. Fast folgerichtig erzielten die Gastgeber durch einen 16 Meter-Schuss von Günther Neukirchner (69.) den Ausgleich, der das Aus für die Niedersachsen bedeutet hätte. Doch der Bundesligist hatte Glück. Ein Schuss von Petrow wurde von Säumel unglücklich und unhaltbar ins eigene Netz abgefälscht. Menseguez stellte in der Nachspielzeit mit einem Tor aus stark abseitsverdächtiger Position den Endstand her.