Uli Hoeneß: Im "Fall Jeremies" heißt das Problem DFB - DER SPIEGEL
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Uli Hoeneß Im "Fall Jeremies" heißt das Problem DFB

In einem seiner klassischen Rundumschläge hat Uli Hoeneß Erich Ribbeck, Egidius Braun und gleich den ganzen Verband aufs schärfste kritisiert. "Ich spreche doch nur aus, was alle denken", rechtfertigt sich der Bayern-Manager.
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Nürnberg - Bayern Münchens Manager Uli Hoeneß hat erneut harsche Kritik an Teamchef Erich Ribbeck geübt sowie nun auch den DFB und dessen Präsidenten Egidius Braun scharf attackiert. Brauns Eingreifen im Fall Jeremies sei "das Tödliche an diesem Verband", bemängelte Hoeneß in einem "Kicker"-Interview, "so wurde auch Berti Vogts kaputt gemacht".

"Das Problem ist das gesamte System, deshalb kann es auf Dauer nicht gut gehen. Erich Ribbeck tut mir leid, dass sich der Präsident nun auch noch feiern lässt", sagte Hoeneß. Am Samstag war der Bayern-Manager bereits verbal auf den Teamchef losgegangen ("Offensichtlich ist Erich Ribbeck nicht in der Lage, den Laden zusammenzuhalten"), im "Kicker" spitzte Hoeneß diesen Vorwurf weiter zu: "Wenn man als Person so schwach ist wie er, ist es nur berechtigt. Ich spreche doch nur aus, was alle denken."