Unterhaching: Magaths Fehlstart mit der Eintracht - DER SPIEGEL
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Unterhaching Magaths Fehlstart mit der Eintracht

Auch unter dem neuen Trainer Felix Magath setzt sich die Talfahrt der Frankfurter Bundesligakicker fort. Gegen die SpVgg Unterhaching gab es nach einer schwachen Leistung eine 0:1-Niederlage.
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Unterhaching - Felix Magaths Bundesliga-Comeback als Trainer von Eintracht Frankfurt ist gründlich misslungen. Die stark abstiegsbedrohten Hessen kassierten am Sonntagabend zum Rückrundenstart mit dem 0:1 (0:1) im Keller-Derby bei der SpVgg Unterhaching ihre siebte Niederlage in Folge und sorgten damit für einen neuen Frankfurter Negativrekord. Noch nie verlor die Eintracht in der Eliteliga so oft hintereinander. Mit einem verwandelten Foulelfmeter verdarb Altin Rraklli (62. Minute) Magath die Rückkehr auf die Trainerbank und sicherte dem seit 18 Monaten im heimischen Sportpark unbesiegten Neuling vor 9500 Zuschauern drei weitere wichtige Punkte im Kampf um den Klassenverbleib.

Die Frankfurter fanden auch im Hachinger Sportpark nicht den Weg aus der Krise und gehen nach einer abstiegsreifen Leistung sportlich ganz schweren Zeiten entgegen. Die in der Winterpause von Bayer Leverkusen verpflichteten Dirk Heinen und Thomas Reichenberger entpuppten sich beim ersten Einsatz nicht als die erhofften Verstärkungen. Eine schwache Leistung bot der erstmals in dieser Saison als Libero aufgebotene Petr Hubtschew, der Unsicherheiten in der Abwehr verriet und nichts für den Spielaufbau tat. Im Mittelfeld gingen von Thomas Sobotzik und Horst Heldt keinerlei Impulse aus.

Wesentlich aggressiver und läuferisch stärker präsentierte sich der Aufsteiger, der seine Überlegenheit jedoch zunächst nicht in Tore ummünzen konnte. In der 10. Minute verfehlte ein Volleyschuss von Markus Oberleitner nach Ecke von Oliver Straube knapp sein Ziel. 120 Sekunden später fischte Eintracht-Keeper Heinen dem einschussbereiten Altin Rraklli den Ball vom Fuß. Vorausgegangen war ein völlig verunglückter Rückpass von Hubtschew. Dann scheiterte Dennis Grassow (17.) mit einem Kopfball.

Mit der Einwechslung von Jochen Seitz für den glücklosen Alfonso Garcia sorgte SpVgg-Trainer Lorenz Köstner mit Beginn der zweiten 45 Minuten für eine Belebung des Angriffs. Als Uwe Bindewald einen Sturmlauf von Seitz nur durch einen Rempler im Strafraum stoppen konnte, verwandelte Rraklli den fälligen Elfmeter zu seinem fünften Saisontor. Danach ergaben sich die Frankfurter geradezu in ihr Schicksal und leisteten den Gastgebern kaum noch Widerstand, die in der Schlussphase einen höheren Erfolg vergaben. Die Chance zum allerdings höchst unverdienten Ausgleich bot sich Alexander Schur (83.), dessen Kopfball am Tor der Hachinger vorbeiflog.