Vertragsauflösung: Schalke wird Streit los - DER SPIEGEL
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Vertragsauflösung Schalke wird Streit los

Albert Streit wird den FC Schalke 04 Ende Dezember verlassen. Der Bundesligist hat sich mit dem Mittelfeldspieler auf eine Vertragsauflösung geeinigt. Damit geht ein jahrelanger Clinch zwischen beiden Parteien zu Ende. Zuletzt ging es um eine angebliche Beleidigung.
Schalke-Profi Streit: "Ich bin froh, dass diese Zeit vorbei ist"
Schalke-Profi Streit: "Ich bin froh, dass diese Zeit vorbei ist"

Schalke-Profi Streit: "Ich bin froh, dass diese Zeit vorbei ist"

Foto: Lars Baron/ Bongarts/Getty Images
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Hamburg - Wirklich verstanden haben sie sich nie. Albert Streit war 2008 mit großen Erwartungen zum FC Schalke gewechselt. Doch der ehemalige Frankfurter und der Revierclub passten nie zusammen. Nach zahlreichen Negativ-Schlagzeilen geht das Kapitel nun zu Ende. Der Bundesligist und der Profi gehen nach dem 31. Dezember 2011 getrennte Wege. Darauf einigten sich beide Seiten am Dienstag vor dem Arbeitsgericht in Gelsenkirchen. Über die finanziellen Aspekte des vorzeitigen Vertragsendes wurde Stillschweigen vereinbart.

"Ich bin froh, dass diese für mich sehr schwierige Zeit vorbei ist. Wer mich kennt, weiß, dass ich die Wahrheit sage", sagte Streit, der in Gelsenkirchen bereits lange in Ungnade gefallen war. Grund für die juristische Auseinandersetzung war eine Kündigung des Clubs vom 23. August, mit der die Verantwortlichen auf eine angebliche verbale Entgleisung Streits reagiert hatten. Der 31-Jährige soll Bernhard Trares, Trainer der zweiten Mannschaft, heftig beleidigt haben, der Spieler bestreitet dies. Zu diesem Zeitpunkt war Streit längst aus dem Profikader verbannt.

Auf die Kündigung hatte Streit mit Verweis auf seinen bis zum 30. Juni 2012 datierten Vertrag 1,6 Millionen Euro Gehalt und Prämien eingeklagt. "Beide Seiten sind mit großen Schritten aufeinander zugegangen", sagte Streits Anwalt Horst Kletke nach der Einigung. Der erste Gütetermin Mitte September vor dem Amtsgericht Gelsenkirchen war gescheitert.

Nun geht Ende 2011 ein großes Missverständnis zu Ende. Streit war vor fast vier Jahren als Wunschspieler des damaligen Schalker Trainers Mirko Slomka verpflichtet worden. Durchsetzen konnte er sich nie. Unter Felix Magath war Streit im September 2009 in die zweite Mannschaft strafversetzt worden. Zuvor hatte er sich während eines Leihgeschäfts erfolglos beim Hamburger SV versucht. In fast vier Jahren hat Albert Streit 14 Bundesliga-Spiele für den FC Schalke absolviert.

chp/dpa/sid

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