VfL Bochum verpasst Heimsieg gegen Dynamo Dresden - DER SPIEGEL
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2. Fußball-Bundesliga Bochum verpasst Sprung in die Spitzengruppe

Fußball-Zweitligist VfL Bochum hat den zweiten Saisonsieg und damit den Sprung in die Spitzengruppe vergeben. Zwar erwischte die Mannschaft gegen Dynamo Dresden den besseren Start - kam aber nicht über ein Remis hinaus.
Sehenswerter Distanzschuss: Fiél (r.) und Sukuta-Pasu
Sehenswerter Distanzschuss: Fiél (r.) und Sukuta-Pasu

Sehenswerter Distanzschuss: Fiél (r.) und Sukuta-Pasu

Foto: Bernd Thissen/ dpa
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Hamburg - Der VfL Bochum hat seinen ersten Heimsieg der Saison verpasst. Trotz lange andauernder Überlegenheit kam die Mannschaft von Trainer Peter Neururer vor heimischer Kulisse gegen Dynamo Dresden nur zu einem 1:1 (1:0).

Patrick Fabian (10. Minute) erzielte das Tor der Gastgeber. Der 25 Jahre alte Innenverteidiger hatte erst am vergangenen Spieltag (2:1 bei Union Berlin) nach zweieinhalb Jahren Verletzungspause und insgesamt drei Kreuzbandrissen sein Comeback in der zweiten Liga gefeiert. Der Ex-Bochumer Cristian Fiél (69.) glich mit einem sehenswerten Distanzschuss aus und rettete seinem Team nach dem 1:1 zum Auftakt gegen den 1. FC Köln das zweite Remis.

Vor 20.195 Zuschauern erwischten die offensiv ausgerichteten Bochumer durch Fabians Treffer den besseren Start. Nach einer langen Freistoßflanke stieg der Innenverteidiger am zweiten Pfosten am höchsten und köpfte aus kurzer Distanz ein. Obwohl die frühe Führung den favorisierten Hausherren weitere Sicherheit gab, blieben klare Torchancen zunächst aus. Pech hatte Bochum, als einem Tor von Richard Sukuta-Pasu (37.) wegen einer vermeintlichen Abseitsstellung die Anerkennung verwehrt blieb.

Auf der anderen Seite war Dresdens einziger Stürmer Mickaël Poté nach dem Ausfall des Ex-Bochumers Zlatko Dedic (Gürtelrose) lange Zeit auf sich allein gestellt und dementsprechend glücklos. Wenig überraschend resultierte zu Beginn der zweiten Halbzeit Dresdens bis dato größte Chance aus einem abgefälschten Distanzschuss von Christoph Menz (54.).

Sieben Minuten später musste VfL-Schlussmann Andreas Luthe gegen Poté in höchster Not retten, bei Fiéls Traumtor war aber auch er machtlos. Bochum wirkte in dieser Phase verunsichert und wäre nach einem Patzer von Fabian beinahe in Rückstand geraten, Poté vergab allerdings erneut freistehend vor Luthe.

"Ich muss meiner Mannschaft ein Riesenkompliment machen. Der Punkt ist hochverdient", sagte Dresdens Trainer Peter Pacult. Auch für seinen Gegenspieler Peter Neururer war es "ein gerechtes Ergebnis". Allerdings trauerte der Bochumer Coach einem vor der Pause nicht gegebenen Treffer nach. "Für mich war es kein Abseits", sagte Neururer.

vks/sid/dpa