BVB-Boss Watzke "Klopp auch nächste Saison unser Trainer"
BVB-Boss Watzke, Trainer Klopp: Gemeinsam ins achte Jahr
Foto: Karl-Josef Hildenbrand/ dpaRechtzeitig zum Spiel gegen den Erzfeind FC Bayern München hat BVB-Boss Hans-Joachim Watzke der "Bild"-Zeitung ein Wohlfühl-Interview gegeben. Demnach stehe Borussia Dortmund trotz der Krisensaison vor einer goldenen Zukunft - mit den Leistungsträgern und Trainer Jürgen Klopp.
"Für mich ist Stand jetzt völlig klar, dass Klopp auch in der nächsten Saison unser Trainer ist", sagte Watzke. Es sei in der "Gesamt-Abwägung einfach so, dass es die absolut richtige Entscheidung ist, mit Jürgen Klopp auch ins achte BVB-Jahr zu gehen".
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Auch zu möglichen Abgängen von umworbenen Stars äußerte sich der 55-Jährige selbstbewusst. Die Entscheidung darüber, wo Hummels in der nächsten Saison spielt, "geht natürlich nur über den BVB", sagte Watzke: "Mats Hummels kennt die vertragliche Situation."
Beim Thema Ilkay Gündogan rechnet der BVB-Chef dagegen "zeitnah mit einer Entscheidung, die ist aber noch nicht gefallen". Der lange verletzte Mittelfeldspieler hat seinen bis Sommer 2016 laufenden Vertrag mit der Borussia bislang nicht verlängert.
Selbst mögliche Abgänge kommentiert Watzke gelassen: "Wir haben beim BVB doch die Situation, dass wir jedes Jahr einen großen Leistungsträger verloren haben. Und wir haben immer noch nicht aufgehört, Fußball zu spielen."
Auch dass der Verein kommende Saison nicht in Europa spielt, sieht Watzke erstaunlich gelassen. "Dann würden wir natürlich abspecken, denn unser Kader wäre für ein Jahr ohne internationale Teilnahme zu groß", sagte er: "Aber unser Team-Budget wäre dann immer noch viel höher als in den Meister-Jahren. Niemand muss sich Sorgen oder Hoffnungen machen."
Zudem sieht Watzke nach wie vor die Chance, auch in der nächsten Spielzeit in Europa dabei zu sein: "Noch schauen wir vor allem nach unten, können aber auch ganz leicht Richtung Europa schielen, noch sind wir zudem im Pokal." Selbst eine Teilnahme an der Europa League würde "uns sicherlich Einnahmen von 30 Millionen Euro bringen. Ohne dass wir ins Viertel- oder Halbfinale kommen müssten".