Wechsel-Konfusion: Bayern dementiert Ribéry-Freigabe - DER SPIEGEL
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Wechsel-Konfusion Bayern dementiert Ribéry-Freigabe

Der FC Bayern wiederholt, dass Franck Ribéry "nicht zum Verkauf steht" und widerspricht damit einem Artikel der "Sport Bild". Das Wochenblatt, das sich in seinem Bericht auf ein Zitat von Aufsichtsratschef Franz Beckenbauer gestützt hatte, bleibt bei seiner Darstellung.
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Hamburg - Bayern München hat einen Bericht der "Sport Bild" über die Freigabe für Franck Ribéry als falsch und unwahr zurückgewiesen. "Es gab und gibt keinerlei Beschluss des Aufsichtsrats, der das Thema eines Verkaufs des Spielers Franck Ribéry beinhaltet. Es gibt vom Vorstand des FC Bayern einen einstimmigen Beschluss, dass Ribéry nicht zum Verkauf steht", erklärte der Vorstand des deutschen Rekordmeisters in einer Presseerklärung.

Die Sportzeitschrift hatte Bayerns Aufsichtsratschef Franz Beckenbauer mit den Worten zitiert: "Wir haben bereits bei der letzten Aufsichtsratssitzung das Thema Ribéry besprochen und sind uns alle einig. Wenn er unbedingt gehen will, werden wir uns mit dem Thema beschäftigen."

Bei der "Sport Bild" heißt es wiederum auf Nachfrage von SPIEGEL ONLINE, man habe in dem Artikel keine der Behauptungen aufgestellt, die die Bayern nun dementierten. Das Beckenbauer-Zitat, aus dem hervorgehe, der Aufsichtsrat rechne damit, dass Ribéry bei einem entsprechend lukrativen Angebot nicht zu halten sein werde, sei autorisiert. Um die Verwirrung komplett zu machen, ließ Beckenbauer sich derweil in der "Bild"-Zeitung mit Aussagen zitieren, wonach er es bedauern würde, falls Ribéry die Liga verlassen werde.

Mit Real Madrid, dem FC Barcelona, FC Chelsea und Manchester United sind vier europäische Topclubs hinter Ribéry her. Madrid lässt nicht locker und erhöhte laut der spanischen Sportzeitung "As" sein Angebot. Präsident Florentino Perez will angeblich 55 Millionen Euro für Ribéry locker machen, als Draufgabe sollen die Niederländer Wesley Sneijder und Rafael van der Vaart nach München wechseln. Ribéry soll der dritte und letzte Mega-Deal von Perez sein. Mit Hilfe eines 150-Millionen-Euro-Kredits zweier spanischer Großbanken holte der Baulöwe bereits die Weltstars Cristiano Ronaldo (94 Millionen) und Kaká (65 Mio.) in die spanische Hauptstadt.

ruf/dpa/sid