Werder Bremen: Raphael Wolf kritisiert Thomas Eichin - DER SPIEGEL
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Werder Bremen Torhüter Wolf kritisiert Sportchef Eichin

"Ich fühle mich als Nummer eins": Torwart Raphael Wolf pocht auf seinen Stammplatz bei Werder Bremen. Dass der Klub neue Keeper verpflichtet hat, kann er nicht nachvollziehen. Das Bundesligageschäft sei ein Haifischbecken.
Werder-Torwart Wolf: "Ich kenne das Geschäft, es ist ein Haifischbecken"
Werder-Torwart Wolf: "Ich kenne das Geschäft, es ist ein Haifischbecken"

Werder-Torwart Wolf: "Ich kenne das Geschäft, es ist ein Haifischbecken"

Foto: Lennart Preiss/ Bongarts/Getty Images
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Hamburg - Torwart Raphael Wolf vom abstiegsbedrohten Fußballbundesligisten Werder Bremen hat die Einkaufspolitik von Sportchef Thomas Eichin kritisiert. "Es wurde während der Vorbereitung, in der sich eine Mannschaft sportlich weiterentwickeln soll, eine Tür für eine Torwart-Diskussion geöffnet, die man nicht hätte öffnen müssen", sagte Wolf der "Sport Bild".

Werder hatte den Belgier Koen Casteels vom VfL Wolfsburg bis zum Saisonende ausgeliehen und zudem U-20-Nationalspieler Michael Zetterer vom Drittligisten SpVgg Unterhaching verpflichtet. Im Gegenzug hat der Tabellen-16. Keeper Richard Strebinger bis zum Saisonende an Jahn Regensburg ausgeliehen.

"Ich kenne das Geschäft, es ist ein Haifischbecken. Aber natürlich gehen mir die Diskussionen auf die Nerven. Ich fühle mich als Nummer eins", sagte Wolf. In der Hinrunde hatten die Bremer 39 Gegentore kassiert, mehr als jede andere Mannschaft der Bundesliga. Wolf stand in 16 von 17 Spielen im Tor.

Eichin begründete die Torwart-Transfers mit der Sorge, dass sich Wolf im Abstiegskampf verletzen könnte. "Der Trainerstab und die sportliche Leitung haben nach der Hinrunde analysiert, dass es durchaus zu Situationen kommen kann, dass wir im Abstiegskampf plötzlich die gesamte Last auf die Schultern eines Torhütertalents legen müssten, der noch für die A-Jugend spielen könnte", sagte er: "Hier wollten wir einfach breiter aufgestellt sein."

ham/sid