Werder Bremen verkündet Rekord-Minus - DER SPIEGEL
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Rote Zahlen an der Weser Werder Bremen verkündet Rekord-Minus

Der sportliche Misserfolg kommt Werder Bremen teuer zu stehen. Im abgelaufenen Geschäftsjahr häufte der Bundesligist nach eigenen Angaben Verluste in Höhe von 13,9 Millionen Euro an. Geschäftsführer Klaus Allofs gab sich trotzdem zuversichtlich.
Geschäftsführer Allofs: "Fehlende Erträge aus der Champions League"
Geschäftsführer Allofs: "Fehlende Erträge aus der Champions League"

Geschäftsführer Allofs: "Fehlende Erträge aus der Champions League"

Foto: Carmen Jaspersen/ dpa
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Hamburg - Werder Bremens sportlicher Misserfolg der vergangenen zwei Jahre schlägt sich auch in den Finanzen des Fußball-Bundesligisten nieder. Geschäftsführer Klaus Allofs musste auf der Mitgliederversammlung am Montagabend für das Geschäftsjahr 2011/2012 Verluste in Höhe von 13,9 Millionen Euro bekanntgeben.

"Das negative Ergebnis ist im Wesentlichen auf die fehlenden Erträge aus der Champions League zurückzuführen. Unsere traditionell hohe Eigenkapitalausstattung ermöglicht es jedoch, den Fehlbetrag des abgelaufenen Geschäftsjahres aus eigenen Mitteln auszugleichen", sagte Allofs und verwies auf eine Summe in Höhe von 24,4 Millionen Euro. Das Eigenkapital besteht nach Werder-Angaben vor allem aus Gewinnrücklagen der Vorjahre.

In eben diesen Vorjahren blieb die Werder-Elf teils deutlich unter den Erwartungen. In der Saison 2010/2011 kämpfte der Club lange Zeit sogar gegen den Abstieg und wurde am Ende nur 13. Eine Saison später landete man auf Rang neun.

Sparmaßnahmen hat der Club bereits eingeleitet. "Ohne dass wir dabei die sportlichen Ziele aus den Augen verlieren müssen, wird damit für die laufende Saison ein verbessertes Ergebnis zu erwarten sein", erklärte Allofs. Ein Jahr zuvor hatte Werder noch den zweithöchsten Gewinn der Vereinsgeschichte (8,2 Millionen) eingefahren.

chp/sid/dpa