Wettskandal in der Türkei: Sportgerichtshof weist Fenerbahce-Einspruch ab - DER SPIEGEL
Zum Inhalt springen

Wettskandal in der Türkei Sportgerichtshof weist Fenerbahce-Einspruch ab

Es bleibt dabei: Die Champions-League-Saison findet ohne den türkischen Meister Fenerbahce Istanbul statt. Der Internationale Sportgerichtshof wies einen Einspruch des Clubs gegen den Ausschluss ab.
Fenerbahce in der Champions League: Solche Szenen wird es erst einmal nicht mehr geben
Fenerbahce in der Champions League: Solche Szenen wird es erst einmal nicht mehr geben

Fenerbahce in der Champions League: Solche Szenen wird es erst einmal nicht mehr geben

Foto: A2800 epa Tolga Bozoglu/ dpa
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Hamburg - Der internationale Sportsgerichthof CAS hat einen Eilantrag von Fenerbahce Istanbul abgelehnt. Der türkische Fußball-Meister hatte geklagt, um doch noch an der am kommenden Dienstag beginnenden Champions League teilnehmen zu können. Der türkische Fußballverband hatte Fenerbahce zuvor von allen internationalen Wettbewerben zurückgezogen, da der Verein in einen nationalen Manipulationsskandal verwickelt ist.

Daraufhin reichte der 18-malige Meister Fenerbahce Klage beim CAS ein. In dem Antrag forderte der Top-Club vom Bosporus im Hinblick auf die finanziellen Einbußen 45 Millionen Euro Schadensersatz und die Rückkehr in die Champions League.

Fenerbahce steht im Mittelpunkt der Ermittlungen zum Wett- und Manipulationsskandal in der Türkei. Insgesamt 30 Spieler und Funktionäre waren in den vergangenen Wochen und Monaten im Zusammenhang mit der Affäre in Haft genommen worden, darunter auch Fenerbahce-Clubchef Aziz Yildirim.

Jetzt wird es dabei bleiben, dass Vizemeister Trabzonspor in der Gruppe B mit Inter Mailand, ZSKA Moskau und OSC Lille startet.

aha/dapd/dpa