WM 2006: Beckenbauer steht als OK-Chef bereit - DER SPIEGEL
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WM 2006 Beckenbauer steht als OK-Chef bereit

Als hätte er nie einen Hehl daraus gemacht, hat Franz Beckenbauer jetzt erklärt, dass er "natürlich" im Organisationskomitee der Fußball-WM 2006 eine tragende Rolle übernehmen werde. Und eine andere als die Chefposition kommt wohl kaum in Frage.
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Hamburg - "Natürlich stehe ich zur Verfügung", sagte Franz Becekenbauer in einem Gespräch mit dem Internet-Dienst "Sport1" und erklärte, dass er trotz seiner deutlichen Kritik am Deutschen Fußball-Bund (DFB) eine tragende Rolle im OK für 2006 übernehmen werde. "Ich denke, es bleibt mir gar nichts anderes übrig, denn das wird auch von der Fifa und den Leuten, die uns gewählt haben, so verlangt."

Zugleich schloss Beckenbauer in der Sendung "Blickpunkt Sport" des Bayerischen Fernsehens eine Doppelfunktion als DFB-Präsident und OK-Vorsitzender, die einige Prominente gefordert hatten, definitiv aus. "Das geht nicht", stellte der Präsident des FC Bayern München am Montagabend fest: "Beide Aufgaben sind ein Full-Time-Job, das kann man nicht teilen."

Für der 54-Jährigen ist klar, dass auch sein Adjutant Fedor Radmann weiter mit im Boot bleiben wird. "Wir werden da natürlich in irgendeiner Form mitmachen. Wir haben aber noch etwas Zeit, bis so eine Organisation steht. Ich stehe zur Verfügung, aber es müssen eben noch einige Dinge geklärt werden." Erst am Wochenende hatte Beckenbauer mit seinem Rücktritt als Vizepräsident des DFB gedroht, da im DFB "zu viele Beamte sitzen, die nur etwas verwalten und keine Visionen haben".