WM 2006: England und Marokko raus - DER SPIEGEL
Zum Inhalt springen

WM 2006 England und Marokko raus

Die Fußball-WM 2006 findet entweder in Deutschland oder Südafrika statt. Auf Marokko entfielen in der ersten Runde die wenigsten Stimmen der 24 Mitglieder des Fifa-Exekutivkomitees, die heute in Zürich über das Austragungsland entscheiden. In der zweiten Wahlrunde flog dann auch England raus.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Zürich - In der ersten Runde erhielt Marokko 3 Stimmen, England 5, Südafrika 6 und Deutschland 10. Im zweiten Wahlgang lagen Deutschland und Südafrika mit jeweils elf Stimmen gleichauf. Für den Zuschlag für die WM-Endrunde 2006 sind im entscheidenden Wahlgang 13 Stimmen aus dem insgesamt 24-köpfigen Gremium notwendig.

Unterdessen fürchtet Südafrika eine Niederlage. "Ich glaube, dass es vorbei ist. Das habe ich gehört. Es sind wirklich schlechte Nachrichten", erklärte der Engländer Terry Paine aus dem Bewerbungskomitee der Südafrikaner. Auch Marokkos gescheiterter Bewerbungschef Driss Benhima geht von einem Erfolg des Deutschen Fußball-Bundes (DFB), der 1974 zum bislang einzigen Mal Ausrichter eines WM-Turniers war, aus: "Die Südafrikaner sind sehr deprimiert. Ich fürchte, Deutschland hat gewonnen."

Die endgültige Entscheidung soll um 14 Uhr verkündet werden.