Fußball-WM 2018: Russland kürzt Ausgaben in Millionenhöhe - DER SPIEGEL
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Fußball-WM 2018 Russland kürzt Ausgaben in Millionenhöhe

Turnierausrichter Russland will die Kosten für die Fußball-Weltmeisterschaft 2018 massiv reduzieren. Beim Bau von Unterkünften sollen rund 435 Millionen Euro eingespart werden.
WM-Stadion in St. Petersburg: Kürzungen in Millionenhöhe
WM-Stadion in St. Petersburg: Kürzungen in Millionenhöhe

WM-Stadion in St. Petersburg: Kürzungen in Millionenhöhe

Foto: Russia 2018/ 2022 FIFA World Cup Bid Committee
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Das mit einer schweren Wirtschaftskrise kämpfende Russland will als Gastgeber der Fußball-WM 2018 die Ausgaben um 27 Milliarden Rubel (etwa 435,5 Millionen Euro) kürzen. Betroffen von den Streichungen seien vor allem der Bau von Team-Quartieren, aber auch Hotels für Fifa-Gäste, Fans und Journalisten, berichtete das Sportportal "sport-express.ru".

Das Sportministerium veröffentlichte auf der Internetseite regulation.gov.ru eine Liste von 25 Objekten, die wegfallen. Bei 23 Projekten gibt es demnach Änderungen. Zuvor hatte es bereits Abstriche bei Stadiongrößen gegeben. Die Gesamtkosten der WM sollen demnach auf 637,6 Milliarden Rubel reduziert werden.

Besonders betroffen von den Streichungen sei die Stadt Nischni Nowgorod. Dort würden allein 14 Hotels für Fans wegfallen, hieß es. Auch die Städte Kaliningrad, Wolgograd und Rostow am Don sowie Saransk müssen Kürzungen hinnehmen. Demnach geht es bei den Einsparungen ausschließlich um Budgets von "juristischen Personen". Die Ausgaben des Staatshaushalts bleiben mit 336 Milliarden Rubel unverändert, hieß es. Die WM findet vom 14. Juni bis 15. Juli 2018 in elf Städten Russlands statt.

Der Wirtschaft machen Rubel-Schwäche, der niedrige Ölpreis und westliche Sanktionen in der Ukraine-Krise zu schaffen.

mon/dpa