WM 2018: Was heute wichtig wird - DER SPIEGEL
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WM am Samstag Messi hört ein "Hu"

Argentinien und Lionel Messi treffen auf die Fanlieblinge aus Island. Peru feiert seine Rückkehr und Top-Favorit Frankreich startet seine Titel-Mission. Das Wichtigste zum dritten WM-Tag.
Lionel Messi
Lionel Messi

Lionel Messi

Foto: JUAN MABROMATA/ AFP
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Das passiert heute:

Heute können Sie fast den ganzen Tag WM-Spiele sehen. Mit Frankreich beginnt für einen der Top-Favoriten auf den Titel das Turnier, "Les Bleus" spielen gegen Australien (12 Uhr). Im zweiten Spiel in der Gruppe C geht es für Peru bei seiner ersten WM-Teilnahme seit 36 Jahren gegen Dänemark (18 Uhr) - vielleicht wird dann auch Paolo Guerrero spielen, dessen Dopingsperre von einem Schweizer Gericht zwei Wochen vor WM-Beginn ausgesetzt worden war. Zwei Partien gibt es auch in der Gruppe D. Lionel Messi und Argentinien treffen auf die Fanlieblinge aus Island und ihre lautstarken Anhänger (15 Uhr), außerdem messen sich Kroatien und Nigeria (21 Uhr).

12 Uhr: Frankreich - Australien (ZDF)
15 Uhr: Argentinien - Island (ZDF, Sky)
18 Uhr: Peru - Dänemark (ZDF)
21 Uhr: Kroatien - Nigeria (ZDF)

Mohamed Salah

Mohamed Salah

Foto: Mark Baker/ dpa

Das ist gestern passiert:

Ägypten - Uruguay 0:1 (0:0): In einem lange ereignislosen Spiel feierten die Südamerikaner einen Sieg in letzter Minute. Nach einer Standardsituation köpfte Verteidiger José María Giménez das entscheidende Tor. Die besten Chancen Uruguays hatte zuvor Luis Suárez vergeben. Beim ersten WM-Auftritt der Ägypter seit 1990 fehlte Superstar Mohamed Salah. Der Stürmer des FC Liverpool war nach seiner Verletzung aus dem Champions-League-Finale offenbar noch nicht fit.

Marokko - Iran 0:1 (0:0): Eigentlich stand die Überschrift für diese Partie bereits fest: "Das tat weh". Nachdem Iran und Marokko sich 45 Minuten eine überraschend ansehnliche, chancenreiche Partie geliefert hatten, wurde das Spiel in der zweiten Hälfte immer ruppiger. Es gab etliche Fouls und zwei Verletzte. Doch in der fünften Minute der Nachspielzeit stellte ein kurioses Eigentor alles auf dem Kopf. Marokkos Aziz Bouhaddouz köpfte ins eigene Netz - Sekunden später wurde die Partie abgepfiffen. Was für ein Drama!

Portugal - Spanien 3:3 (2:1): War das bereits das beste Spiel der WM? Beim Duell der beiden Nachbarn überragte Superstar Cristiano Ronaldo. Der Portugiese erzielte drei Treffer, das letzte Tor schoss er per Freistoß zwei Minuten vor Ende der regulären Spielzeit. Für Spanien erzielte Diego Costa zwei Tore, Nacho hatte sein Team zudem zwischenzeitlich in Führung gebracht.

Antoine Griezmann

Antoine Griezmann

Foto: David Vincent/ dpa

Und sonst so?

Deutschland greift morgen ins WM-Geschehen ein. Die taktische Formation von Joachim Löw ist seit Jahren das 4-2-3-1. Warum der Bundestrainer sein System gegen Mexiko wechseln sollte lesen Sie hier: So sollte sie DFB-Elf spielen.

Um die Zukunft von Frankreichs Stürmer Antoine Griezmann gab es seit Monaten Gerüchte. Bleibt er bei Atlético Madrid oder geht er zu einem größeren Klub? Der 27-Jährige hat sich mittlerweile entschieden: Er bleibt beim Europa-League-Sieger. Das wäre an sich eine einfache Meldung - wenn Griezmann seine "La Decisión" nicht so aufbauschend mit einer Mini-Dokumentation auf einem Pay-TV-Sender samt Social-Media-Kampagne inszeniert hätte. Dafür gab es reichlich Spott.

max