WM: Beckenbauer plant Zeit nach Klinsmann - DER SPIEGEL
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WM Beckenbauer plant Zeit nach Klinsmann

Die WM hat noch nicht begonnen, da denkt Franz Beckenbauer bereits an die Zeit nach dem Turnier. Sollte die DFB-Elf früh scheitern, soll nach dem Willen des 60-Jährigen ein neuer Bundestrainer das Team übernehmen. Jürgen Klinsmann wäre dann nicht mehr tragbar.
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Hamburg - "Wenn er mit seiner Mannschaft frühzeitig aus dem Turnier geschossen wird, mit einer enttäuschenden Leistung, dann würde sich diese Frage sowieso erübrigen. Dann wäre er ohnehin nicht mehr tragbar", sagte Beckenbauer in einem Radio-Interview der ARD zur möglichen Zukunft seines früheren Schützlings. Beckenbauer hatte als Trainer gemeinsam mit dem Spieler Klinsmann den WM-Titel 1990 in Italien gewonnen.

Der Vorsitzende des WM-Organisationskomitees forderte den Deutschen Fußball-Bund (DFB) auf, "zweigleisig" zu fahren: "Bei einer erfolgreichen WM und einer Zusage von Jürgen Klinsmann wäre das perfekt. Sollte er aus irgendeinem Grund nach der Weltmeisterschaft keine Lust mehr haben, dann müsste man jemanden in petto haben."

Der geschäftsführende DFB-Präsident Theo Zwanziger hatte unlängst erklärt, dass der neue Sportdirektor Matthias Sammer oder U21-Trainer Dieter Eilts zumindestens als Übergangslösungen parat stünden, sollte die "erste Priorität" Jürgen Klinsmann nicht mehr zur Verfügung stehen. "So können wir in Ruhe eine Entscheidung treffen", hatte Zwanziger gesagt.

pav/sid

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