WM-Qualifikation: Südafrika scheitert - DER SPIEGEL
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WM-Qualifikation Südafrika siegt und fliegt

Ein Kantersieg ist nicht genug: Südafrika, WM-Gastgeber 2010, muss bei der Endrunde 2014 in Brasilien zuschauen. Im letzten Qualifikationsspiel siegte das Team hoch gegen Botswana, Konkurrent Äthiopien gewann aber ebenfalls - und steht vor einem historischen Erfolg.
Südafrikas Matlaba (r.): Keine Chance mehr auf die WM-Teilnahme
Südafrikas Matlaba (r.): Keine Chance mehr auf die WM-Teilnahme

Südafrikas Matlaba (r.): Keine Chance mehr auf die WM-Teilnahme

Foto: ANESH DEBIKY/ AFP
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Hamburg - Drei Jahre nach der Endrunde im eigenen Land hat Südafrika seine Chance auf die Teilnahme an der Fußball-WM 2014 in Brasilien endgültig verspielt. Die "Bafana Bafana" gewann zwar in Durban ihr letztes Gruppenspiel der Afrika-Qualifikation gegen Botswana 4:1 (2:0), beendete aber die Gruppe A wegen des gleichzeitigen 2:1 (0:1)-Sieges von Spitzenreiter Äthiopien in der Zentralafrikanischen Republik nur auf Platz zwei. Südafrika ist der erste WM-Gastgeber seit Mexiko 1990, der das darauffolgende Turnier verpasst.

Die Südafrikaner gewannen durch Tore von Kermit Erasmus (28. Minute), Dean Furman (45.) und Bernard Parker (84./89.,Elfmeter). Jerome Ramatlhakwane (73.) gelang der Anschlusstreffer für Botswana.

Nigeria hat sich hingegen einen Platz in den Playoffs gesichert. Im Gruppenfinale gegen Malawi setzte sich das Team durch Tore von Emmanuel Emenike (46. Minute) und Victor Moses (51./Elfmeter) durch. Damit winkt Nigeria eine Turnierteilnahme in Brasilien. Beim Confederations Cup in diesem Sommer war das Team nach Niederlagen gegen Spanien und Uruguay in der Vorrunde ausgeschieden.

Äthiopien kam in der Zentralafrikanischen Republik nach der Pause zu Toren durch Salahdin Ahmed (48.) und Menyahel Teshome (61.), nachdem Salif Keita (23.) die Gastgeber in Führung gebracht hatte. Äthiopien konnte sich bisher noch nie für eine WM-Endrunde qualifizieren. Die zehn Gruppen-Ersten in Afrika spielen in K.-o.-Duellen im Oktober und November die fünf WM-Starter aus.

chp/dpa