WM-Quartier Noch ein Trainingsplatz für Klinsmann
Hamburg - 92,1 Prozent der Deutschen glauben daran, hat das Markforschungsinstitut Promit (Dortmund) ermittelt. Über die Hälfte der Befragten ist sich sicher, dass Deutschland als Sieger der Gruppe A und Polen als Zweiter ins Achtelfinale einziehen.
Damit es auch soweit kommt, überlässt Klinsmann nichts dem Zufall. Seinem Wunsch nach einem zusätzlichen Trainingsplatz während der WM wurde entsprochen. Neben der Anlage der Amateure von Hertha BSC Berlin (die auch auf dem Gelände des Olympia-Stadions liegt) wird die Nationalmannschaft bei Bedarf auch ins Mommsenstadion ausweichen.
Damit will Klinsmann dem zu erwartenden Trubel an den Spieltagen rund ums Olympiastadion ausweichen. Die deutsche Mannschaft wird daher vor den Gruppenspielen am 13., 15. und 23. Juni im Mommsenstadion trainieren. So ist es auch vor dem Eröffnungsspiel am 9. Juni gegen Costa Rica vorgesehen, das zwar in München stattfinden wird; parallel laufen aber auch im Berliner Olympiastadion größere Aufbauarbeiten.
Der zweite Trainingsstandort, Heimstatt des Oberligaclubs Tennis Borussia, ist allerdings in einem verbesserungswürdigen Zustand. Die Anlage steht unter Denkmalschutz, Rasen und Sanitärräume müssen bis zur WM auf Vordermann gebracht werden. Horst Behlau, Leiter des Büros Nationalelf, ist sich aber sicher, dass der Fußball-Weltverband Fifa und das nationale Organisationskomitee rechtzeitig für beste Bedingungen im Mommsenstadion sorgen werden.