Wolfsburg - Cottbus 1-1: Schwacher VfL - DER SPIEGEL
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Wolfsburg - Cottbus 1-1 Schwacher VfL

Der VfL Wolfsburg hat es am Sonntagabend gegen Aufsteiger Energie Cottbus nicht verstanden versäumt, sich auf einen Uefa-Cup-Platz vorzuspielen
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Wolfsburg - Vor 15.210 Zuschauern sah es in Wolfsburg eine Stunde lang sogar nach der ersten Bundesliga-Heimniederlage für den gastgebenden VfL seit fast einem Jahr aus, ehe Dietmar Kühbauer in der 60. Minute die Cottbuser Führung durch Rudi Vata (38.) wenigstens noch ausgleichen konnte. Der Aufsteiger konnte mit seinem zweiten Punktgewinn auf fremdem Platz einen Abstiegsrang verlassen.

Wolfsburg war meilenweit von jener Form entfernt, die am vergangenen Mittwoch zum 3:1-Sieg im DFB-Pokal gegen Bundesliga-Tabellenführer Hertha BSC geführt hatte. Zwar boten sich Krzysztof Nowak (3.) und Andrzej Juskowiak (5.) frühe Torchancen. Doch das stellte sich schnell als ein Strohfeuer heraus.

Die Cottbuser, dirigiert von Vasile Miriuta und Bruno Akrapovic, gewannen immer mehr die Oberhand. So war die 1:0-Führung durch Vata nach Flanke von Miriuta folgerichtig. Wolfsburg bot Schlafwagen-Fußball. Das Mittelfeld mit Nowak, dem enttäuschenden Kühbauer und Marcel Maltritz blieb ohne jede Ordnung und Durchschlagskraft. Bezeichnend für das konzeptlose Spiel war ein Torschussversuch von Juskowiak in der 28. Minute, der in Richtung Eckpfosten ging.

Zunächst blieb auch ohne Wirkung, dass Wolfgang Wolf nach der Pause mit Tomislav Maric einen dritten Stürmer aufbot. Der Ausgleich von Kühbauer, mit Direktschuss aus halbrechter Position erzielt, fiel wie aus heiterem Himmel. Erst danach vermochte sich der VfL zu einigen gefährlichen Angriffen aufzuraffen. In der 66. Minute wurde er durch eine krasse Fehlentscheidung von Schiedsrichter Wolfgang Stark um den Erfolg gebracht, als Miriuta einen Schuss von Brian O'Neil kur vor der Torlinie mit der Hand abwehrte. Allerdings vergab der Cottbuser Sebastian Helbig sieben Minuten vor Schluss bei einem Konter alleinstehend vor Torwart Claus Reitmaier den Sieg.

Von Michael Rossmann, dpa

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