Wolfsburg - Freiburg 2-1: "Wölfe" im UI-Cup - DER SPIEGEL
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Wolfsburg - Freiburg 2-1 "Wölfe" im UI-Cup

Der VfL Wolfsburg hat seine dritte Erstliga-Saison auf dem siebten Platz beendet und sich damit für den UI-Cup qualifiziert. Unzufrieden ist man in Niedersachsen deswegen nicht unbedingt.
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Wolfsburg - Einen Tag vor der Abreise zu drei Freundschaftsspielen nach China verschaffte sich der VfL Wolfsburg mit dem 2:1 über den SC Freiburg nicht nur für den langen Flug gute Stimmung. "Wir haben den siebten Tabellenplatz und die Teilnahme am UI-Cup erreicht", rang VfL-Trainer Wolfgang Wolf der abgelaufenden Bundesliga-Spielzeit eine positive Seite ab. Die Spieler waren ebenfalls froh, denn durch diese Platzierung müssen sie erst am 4. Juli wieder mit dem Training beginnen. Der achte Rang hätte einen früheren Auftakt bedeutet.

So passt der allgemein ungeliebte internationale Wettbewerb den Wolfsburgern gut in die Planung. "Jetzt haben wir während der Vorbereitungsphase echte Testspiele mit einem angenehmen Nebeneffekt. Wir wollen uns für das internationale Geschäft wieder qualifizieren", meinte VfL-Manager Peter Pander und fügte hinzu: "Für die kommende Saison benötigt die Mannschaft aber mehr Konstanz, wenn sie oben wieder mitmischen will." Das kann sie im neuen Outfit tun. Der Wolfburger Ausrüster (Puma) hat mit Pander zusammen eine neue Trikot- Kollektion entworfen, die am Samstag der Öffentlichkeit vorgestellt wurde. Ein helles Grün und ein dunkles Blau sind die Farben, mit denen der VFL in der nächsten Saison auflaufen wird.

Für den SC Freiburg zog Trainer Volker Finke ebenfalls eine positive Bilanz: "Wir konnten die Klasse erhalten, haben unsere Leistungsträger unter Vertrag und müssen in der nächsten Saison keinen unserer Spieler zum Afrika-Cup abstellen." Allerdings machte die lange Verletztenliste den Coach nachdenklich: "Wir müssen überprüfen, welche Fehler von mir, den Ärzten oder Masseuren gemacht worden sind. Wahrscheinlich müssen wir bei der Fitness unserer Spieler noch professioneller arbeiten."

Die Niederlage in Wolfsburg war nach Meinung von Finke unnötig. Er meinte: "Wir hatten Chancen genug. Sie wurden leichtfertig vergeben. Am letzten Spieltag möchte ich aber moderat bleiben und mit der Mannschaft nicht hart ins Gericht gehen." Er lobte sein Team, in dem Torhüter Timo Reus herausragte. Er hatte den verletzten Richard Golz (Meniskus-Operation) glanzvoll vertreten. Die VfL-Tore durch Jürgen Rische (39.) und Andrzej Juskowiak (83.) waren vor 18.197 Zuschauern auch von Reus nicht zu verhindern. Der Freiburger Anschlusstreffer durch Andreas Zeyer (88.) fiel zu spät.