Zerstrittene Bayern: Völler leidet mit Matthäus - DER SPIEGEL
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Zerstrittene Bayern Völler leidet mit Matthäus

Zum Zwist zwischen Uli Hoeneß und Lothar Matthäus hat nun auch Rudi Völler einen Kommentar abgegeben. Der DFB-Teamchef bedauert den Streit unter den Bayern-Legenden und hofft auf die besinnliche Zeit zwischen den Jahren.
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Castrop-Rauxel - DFB-Teamchef Rudi Völler, der gemeinsam mit Matthäus 1990 in Italien Fußball-Weltmeister wurde, bedauert den Streit zwischen seinem ehemaligen Mitspieler und den Münchnern. "Ich finde die Entwicklung schade, weil Lothar ein Stück Bayern München ist", sagte der Teamchef am Rande des Trainingslagers der Nationalmannschaft in Castrop-Rauxel. "Ich hoffe, es kommt wieder zu einer Annäherung zwischen ihm und Uli Hoeneß. Vielleicht helfen da ja die besinnlichen Weihnachtstage."

Wegen einer Verbalattacke von Manager Uli Hoeneß im Fernsehen hat Matthäus seine Ehrenmitgliedschaft beim Münchner Renommierclub niedergelegt und Urkunde, Ehrennadel sowie das Abschiedsgeschenk an den Verein zurück gegeben. Matthäus will den Bruch mit den Bayern als "einen symbolischen Akt" verstehen.

Matthäus, der für den FC Bayern 302 Bundesligaspiele bestritt, sieben Meistertitel gewonnen und dabei 85 Tore geschossen hat, ist empört über eine Aussage von Hoeneß. "Solange Rummenigge und ich was zu sagen haben, wird Matthäus nicht mal Greenkeeper im neuen Stadion", hatte der Bayern-Manager am 10. November im DSF gesagt.

Auf seiner Homepage schrieb Matthäus, "dass es für mich nach wie vor unerklärlich ist, warum auf meine sachliche Kritik zum Zustand der Mannschaft eine von Hoeneß mehr als persönlich beleidigende Reaktion vor einem Millionenpublikum erfolgte. Gerade wegen meiner Verdienste gegenüber dem FC Bayern muss ich mir das in dieser Form nicht gefallen lassen."

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