Zuschauerschwund: Immer weniger gehen "ran" - DER SPIEGEL
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Zuschauerschwund Immer weniger gehen "ran"

Die Bundesligashow des TV-Senders Sat 1 musste in der abgelaufenen Saison einen weiteren Zuschauerschwund verbuchen.
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Hannover - Der Zuschauerschwund bei "ran" hält an. Die Bundesligashow von Sat 1 erreichte in der jüngst abgelaufenen Saison bei 31 Samstag-Sendungen eine durchschnittliche Einschaltquote von 5,26 Millionen Zuschauern. Dies bedeutet einen Rückgang von 300.000 Fans gegenüber der Spielzeit 1998/99, als 5,56 Millionen Fans im Schnitt die Zusammenfassungen verfolgten. Die aktuellen Zahlen sind die niedrigsten Werte in der achtjährigen Geschichte der Sendung. Die Bestmarke verzeichnete "ran" in der Serie 1994/95 mit 7,15 Millionen Zuschauern.

Glück hatten die Macher von "ran" noch, dass es eine spannende Rückrunde gab: Während bei der Vorrunde im Schnitt 5,15 Millionen dabei waren, stieg das Interesse nach der Winterpause auf 5,38 Millionen Fans. Besonders positiv wirkte sich das spannende Saisonfinale am vergangenen Sonntag auf die Durchschnittsquote aus. Nach neuen Zahlen der Nürnberger Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) verfolgten insgesamt 6,14 Millionen Zuschauer den Titelgewinn des FC Bayern München. Eine Woche zuvor saßen nur 3,68 Millionen Fans vor dem Bildschirm.