Zweitkarriere: Effenberg will Bildschirm erobern - DER SPIEGEL
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Zweitkarriere Effenberg will Bildschirm erobern

Stefan Effenberg hat schon immer gern im Rampenlicht gestanden. Nach seinem Wechsel vom FC Bayern nach Wolfsburg fehlt dem 34-Jährigen aber anscheinend die große europäische Fußballbühne. Doch "Effe" hat einen Weg gefunden, um Zinedine Zidane & Co. doch ganz nah sein zu können.
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Wolfsburg - Für die am Dienstag beginnende Champions-League-Saison hat RTL Effenberg in sein Kompetenzteam aufgenommen. Neben dem Wolfsburger Spielmacher sind auch Verona-Kicker Oliver Bierhoff und Ex-Profi Anthony Baffoe als Experten für den Kölner Privatsender tätig.

Effenberg wird erstmals am Mittwoch das Spiel seines Ex-Vereins Bayern München gegen Deportivo La Coruna im Studio analysieren. Der Bundesligastar erhält eine eigene Rubrik ("Effe-gelium"), in der er seine Ansichten zum Auftritt der Berufskollegen kundtun kann. "Ich bin bereit für jegliche Auseinandersetzung, für jede Diskussion und für jeden Spaß", sagte Effenberg.

Probleme mit seinem Arbeitgeber in der Bundesliga muss Effenberg nicht befürchten. "Das ist doch eine schöne Sache. Stefan versäumt wegen der TV-Auftritte in seiner Freizeit kein Training. Deshalb gibt es auch keine Sonderregelung", begrüßte Wolfsburgs Manager Peter Pander die zusätzliche Fernsehpräsenz des VfL-Werbeträgers.

Jauch gönnt sich eine Pause

Günther Jauch nimmt sich nach sieben Jahren hingegen eine Auszeit. "Ich habe feststellen müssen, dass ich auf Grund mehrerer neuer Projekte und meiner Tätigkeit als Produzent derzeit nicht mehr alles machen kann. Deshalb habe ich mich entschieden, in der Champions League zunächst einmal kürzer zu treten", sagte der frühere ZDF-Moderator, der seit 1989 für RTL arbeitet.

Florian König moderiert am Mittwoch statt Jauch die Auftaktsendung zum Spiel Bayern München gegen Deportivo La Coruna (20.45 Uhr Liveticker SPIEGEL ONLINE). Von den insgesamt 157 Spielen der Champions League überträgt RTL inklusive des Finales am 28. Mai 2003 in Manchester 17 Begegnungen jeweils mittwochs um 20.45 Uhr live. Dienstags stehen von 22.15 Uhr an Zusammenfassungen auf dem Programm.

Der Pay-TV-Sender Premiere zeigt alle Partien live. An den Vorrundenspieltagen ist von den drei Partien mit Bundesliga-Beteiligung nur jeweils ein Spiel im Free-TV zu sehen. Die Partien Arsenal London gegen Dortmund (Dienstag) und Olympiakos Piräus gegen Leverkusen (MIttwoch) werden nur im Bezahlfernsehen live gezeigt. Diese Situation kann sich erst 2003 ändern, wenn die TV-Verträge auslaufen und die CL-Zwischenrunde abgeschafft wird.

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