Olympia 2026: »Ice House« wird zu »Winter House« nach Kritik an ICE - DER SPIEGEL
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Umbenennung von Olympiaquartier nach Anti-ICE-Protesten Aus »Ice House« wird doch lieber »Winter House«

Drei US-Wintersportverbände planten bei den Winterspielen in Mailand und Cortina einen Olympiatreffpunkt namens »Ice House«. Wegen der Kritik an der US-Einwanderungsbehörde ICE wurde die Namenswahl noch einmal überdacht.
Die Olympischen Ringe in Cortina
Die Olympischen Ringe in Cortina

Die Olympischen Ringe in Cortina

Foto: Jennifer Lorenzini / REUTERS

Die Proteste gegen die umstrittene Einwanderungsbehörde ICE  in den USA sowie in Italien haben Auswirkungen auf den US-Auftritt bei den Olympischen Winterspielen (6. bis 22. Februar) in Mailand und Cortina d'Ampezzo. Die in einem Hotel in Mailand von den US-Verbänden der Sportarten Eishockey, Eiskunstlauf und Eisschnelllauf geplante Hospitality für Olympioniken, deren Familien und Partner wird vom ursprünglich geplanten Namen »Ice House« in »Winter House« umbenannt.

Die Verbände US Figure Skating (Eiskunstlauf), USA Hockey (Eishockey) und US Speedskating (Eisschnelllauf) bestätigten CNN am Dienstag die Namensänderung. Zuvor hatte USA Today darüber berichtet.

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Die Nachricht von geplanten ICE-Einsätzen in Italien  während der Spiele hatte im Land der Olympiagastgeber zuletzt für Empörung gesorgt. Hintergrund der öffentlichen Kritik an den Plänen ist die in den vergangenen Wochen oftmals brutale Vorgehensweise von ICE-Mitarbeitern gegen Migranten in US-Städten.

US-Botschafter Tilman J. Fertitta hatte unlängst erklärt, die vorgesehene Einheit der Homeland Security Investigations (HSI) würde »streng beratend und nachrichtendienstlich ausgerichtet sein, ohne Patrouillen oder Vollzugsmaßnahmen«.

jan/sid